Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Schießbefehl, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Schieß-be-fehl
Wortzerlegung schießen Befehl
eWDG

Bedeutung

schriftliche Anordnung zur Durchführung des Schießens
Beispiel:
Kompanien … warten auf Schießbefehl vom Hauptquartier [ M. WalserEiche3]

Typische Verbindungen zu ›Schießbefehl‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Schießbefehl‹.

Verwendungsbeispiele für ›Schießbefehl‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Einen Tag später wird er die Verantwortung für den Schießbefehl übernehmen. [Die Zeit, 13.08.1971, Nr. 33]
Der Schießbefehl ist weiter nichts als eine Folge der Ulbrichtschen Politik. [Die Zeit, 10.02.1964, Nr. 06]
Zudem hat es nach seiner Darstellung einen Schießbefehl nie gegeben. [Süddeutsche Zeitung, 28.10.1999]
Um diesen nicht zu gefährden, blieb der Schießbefehl zunächst aus. [Die Welt, 19.04.2004]
Er sagte, Amerika habe einen Schießbefehl gegeben, um gegen deutsche Schiffe zu schießen. [o. A.: Fünfundneunzigster Tag. Samstag, 30. März 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 16442]
Zitationshilfe
„Schießbefehl“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schie%C3%9Fbefehl>.

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