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Schießbefehl, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Schieß-be-fehl
Wortzerlegung schießenBefehl
eWDG

Bedeutung

schriftliche Anordnung zur Durchführung des Schießens
Beispiel:
Kompanien ... warten auf Schießbefehl vom Hauptquartier [ M. WalserEiche3]

Typische Verbindungen zu ›Schießbefehl‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Schießbefehl‹.

Verwendungsbeispiele für ›Schießbefehl‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Um diesen nicht zu gefährden, blieb der Schießbefehl zunächst aus.
Die Welt, 19.04.2004
Einen Tag später wird er die Verantwortung für den Schießbefehl übernehmen.
Die Zeit, 13.08.1971, Nr. 33
Er sagte, Amerika habe einen Schießbefehl gegeben, um gegen deutsche Schiffe zu schießen.
o. A.: Fünfundneunzigster Tag. Samstag, 30. März 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 16442
Einige Tage später erhalten die Kriegsschiffe, die die Transporter nach Spanien begleiten, Schießbefehl.
o. A.: 1936. In: Overresch, Manfred u. Saal, Friedrich Wilhelm (Hgg.) Deutsche Geschichte von Tag zu Tag 1918-1949, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1982], S. 7243
Problematisch ist aber dann, ob der Polizeibeamte auf der Grundlage der strafrechtlichen Notwehrvorschriften einem "Schießbefehl" folgen muß.
o. A. [pra]: Finaler Rettungsschuß. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1988]
Zitationshilfe
„Schießbefehl“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schie%C3%9Fbefehl>, abgerufen am 21.01.2021.

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