Schießbude, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungSchieß-bu-de (computergeneriert)
WortzerlegungschießenBude
Wortbildung mit ›Schießbude‹ als Erstglied: ↗Schießbudenfigur
eWDG, 1974

Bedeutung

Jahrmarktsbude, in der man für einen bestimmten Einsatz etw. durch Schießen gewinnen kann
Beispiel:
in der Schießbude wurde nach der Scheibe, nach Figuren geschossen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abwehr Achterbahn Autoscooter Bundesliga Figur Geisterbahn Karussell Liga Riesenrad Rummelplatz

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Schießbude‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aus der einst zweitbesten Abwehr der Liga ist eine Schießbude geworden.
Bild, 26.04.2005
Der VfB ist eine Schießbude - vorne wird geschossen, hinten ist offen.
Süddeutsche Zeitung, 23.10.1995
Da gleichzeitig zehn Männer schießen und einige auch treffen, ist die Schießbude erfüllt von einem infernalischen Lärm.
Die Zeit, 08.07.1983, Nr. 28
Der Mann aus der Schießbude lief voraus und sie rannten hinter ihm her gegen die Berge zu.
Aichinger, Ilse: Die größere Hoffnung, Frankfurt a. M.: S. Fischer 1966 [1948], S. 28
Er zielte sehr lange und ohne Erregung, als seien die Gestalten dort nicht von Fleisch und Blut, sondern die ausgeschnittenen Jahrmarktpuppen einer Schießbude.
Werfel, Franz: Die Vierzig Tage des Musa Dagh I, Stockholm: Bermann - Fischer 1947 [1933], S. 444
Zitationshilfe
„Schießbude“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schießbude>, abgerufen am 20.11.2019.

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