Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Schießbude, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Schießbude · Nominativ Plural: Schießbuden
Aussprache 
Worttrennung Schieß-bu-de
Wortzerlegung schießen Bude
Wortbildung  mit ›Schießbude‹ als Erstglied: Schießbudenfigur
eWDG

Bedeutung

Jahrmarktsbude, in der man für einen bestimmten Einsatz etw. durch Schießen gewinnen kann
Beispiel:
in der Schießbude wurde nach der Scheibe, nach Figuren geschossen

Typische Verbindungen zu ›Schießbude‹ (berechnet)

Abwehr Bundesliga Hamburger_sv Liga

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Schießbude‹.

Verwendungsbeispiele für ›Schießbude‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Mann aus der Schießbude lief voraus und sie rannten hinter ihm her gegen die Berge zu. [Aichinger, Ilse: Die größere Hoffnung, Frankfurt a. M.: S. Fischer 1966 [1948], S. 28]
Da gleichzeitig zehn Männer schießen und einige auch treffen, ist die Schießbude erfüllt von einem infernalischen Lärm. [Die Zeit, 08.07.1983, Nr. 28]
Der VfB ist eine Schießbude – vorne wird geschossen, hinten ist offen. [Süddeutsche Zeitung, 23.10.1995]
Aus der einst zweitbesten Abwehr der Liga ist eine Schießbude geworden. [Bild, 26.04.2005]
Ich bin froh, daß es beim 0:3 geblieben ist ", sagt der Mann in der Schießbude. [Bild, 08.02.1999]
Zitationshilfe
„Schießbude“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schie%C3%9Fbude>.

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