Schießscharte, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungSchieß-schar-te (computergeneriert)
WortzerlegungschießenScharte
eWDG, 1974

Bedeutung

schmale Öffnung zum Schießen in Festungen, Burgen und anderen Befestigungsanlagen

Thesaurus

Militär
Synonymgruppe
Scharte · Schießscharte
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bunker Fenster Festung Mauer Pechnase Turm Wachturm Wehrgang Zinne ragen schmal

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Schießscharte‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die nur sparsam eingesetzten Fenster, zum Teil ehemalige Schießscharten, belassen die Räume in einem freundlichen Dämmerlicht.
Süddeutsche Zeitung, 23.08.2002
Auch an den Schießscharten waren sie mindestens einen halben Meter dick.
Held, Kurt: Die rote Zora und ihre Bande, Aarau: Sauerländer 1989 [1941], S. 61
Ich gehe an meinen Platz zurück und spähe wieder durch die Schießscharte.
Alexander Granach, Da geht ein Mensch: Leck: btb Verlag 2007, S. 284
Die Anlage ist von einer 6 m hohen, mit Schießscharten versehenen Mauer umgeben.
o. A.: Lexikon der Kunst - P. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1993], S. 27197
Am Bahndamm und in den Gärten waren Barrikaden mit Schießscharten errichtet.
Renn, Ludwig [d. i. Vieth v. Golßenau, Arnold Friedrich]: Krieg - Nachkrieg, Berlin: Aufbau-Verl. 1951 [1928], S. 36
Zitationshilfe
„Schießscharte“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schießscharte>, abgerufen am 24.08.2019.

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