Schiet, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Schiets · wird nur im Singular verwendet
Aussprache  [ʃiːt]
Wortbildung  mit ›Schiet‹ als Erstglied: Schietgänger · Schietkram · Schietwetter
 ·  mit ›Schiet‹ als Grundform: schiete
Herkunft niederdeutsche Entsprechung von Scheiße

Bedeutungsübersicht+

  1. [D-Nordost , D-Nordwest , umgangssprachlich] ...
    1. a) Ausscheidungsprodukt des Darms
    2. b) Synonym zu Schmutz, Dreck (1)
    3. c) Abfälle
    4. d) [übertragen, abwertend] drückt Ärger oder Ablehnung aus
ZDL-Vollartikel

Bedeutung

D-Nordost , D-Nordwest , umgangssprachlich
a)
Ausscheidungsprodukt des Darms
siehe auch Scheiße
Beispiele:
Mit der Plakataktion »Schiet? Büdel!« werben die Straßenreiniger für die Verwendung von Hundekotbeuteln. [Kieler Nachrichten, 15.09.2018]
Einige Befürworter argumentieren damit, dass die Verursacher, also die Halter, für die Beseitigung des Schiets, den ihre Hunde zuweilen auf öffentlichen Wegen und Plätzen hinterlassen, auch zahlen sollen. [Neue Osnabrücker Zeitung, 23.08.2018]
Oft übernachten Möwen an Deck, da muss der Schiet entfernt werden. [Kieler Nachrichten, 30.07.2018]
Hier wurden früher die Kühe durch den Ort getrieben. Und die ließen – platsch – immer mal was fallen. Schiet eben. [Hamburger Abendblatt, 14.08.2009]
Fast habe ich den Eindruck, dass einige Hundebesitzer darauf achten, in der Stadt die Tretminen zu verteilen, anstatt sie zu beseitigen. Eine Anwohnerin aus der Heinrich‑Heine‑Straße versucht verzweifelt, diesbezüglich wenigstens vor ihrem Haus für Ordnung zu sorgen. Doch kaum hat sie den Schiet der anderen beseitigt, liegt ein neuer Haufen da. [Schweriner Volkszeitung, 31.01.2008]
b)
Synonym zu Schmutz, Dreck (1)
Beispiele:
Sauberer als bei ihnen kann es kaum zugehen. Ihre Chefs machen aus dem Schmutz eine Aufgabe. »Was wir hier wollen«, sagt der Betriebsleiter »ist nur eines: Der Schiet muß von der Straße.« [»Der Schiet muß von der Straße«, 03.09.1971, aufgerufen am 18.08.2015]
Die Arbeit des Ritzenschiebers war es, die im Straßenpflaster eingebetteten [Straßenbahn-]Schienen von Dreck, Eis und Schnee freizuhalten. Besonders im Bereich von Weichen war das wichtig. Mit einem langen Schiebeeisen schob und kratzte er auch gerade Streckenteile frei von Schiet un[d] Dreck. [Hamburger Abendblatt, 03.12.2018]
breiige Erde, nasser Schmutz, Schlamm o. Ä.
Synonym zu Matsch¹
Beispiele:
»Jetzt gibt es Alumodelle zu sieben und Carbon‑Rollatoren mit nur fünf Kilo Gewicht, die genauso belastbar sind«, erklärt Marco W[…]. »Und die Räder zum Auswechseln haben, damit man nach einem Regenspaziergang nicht den ganzen Schiet mit in die Wohnung schleppt«, ergänzt S[…]. [Kieler Nachrichten, 02.10.2017]
»Unser Schiet gehört uns« – unter diesem Slogan kündigt die Fraktion Die Linke an, mit der bisherigen Klärschlamm‑Debatte noch nicht zufrieden zu sein. [Norddeutsche Neueste Nachrichten, 30.01.2019]
Wenn das ein Tankschiff gewesen wäre, würde das jetzt hoch und trocken auf Schiet sitzen und möglicherweise noch eine Umweltkatastrophe verursachen. [Hamburger Abendblatt, 06.06.2018]
Ab heute soll der Schiet wieder unter der Erde abfließen. Einer der eingesetzten Beamten traute sich nur mit Gummistiefeln in die Abwasser‑Brühe in Eidelstedt. [Bild, 06.07.2000]
c)
Abfälle
Synonym zu Müll (1), Unrat
Beispiele:
Ich meine Euch! Ihr, die Ihr unsere Hecken und Gräben und Wege zumüllt! Nehmt Euch einen Plastiksack und müllt den Schiet in die Mülltonnen. [Schweriner Volkszeitung, 02.05.2012]
Eine Familie sammelte Schiet [Überschrift] […] Wegen der Corona‑Pandemie musste Bürgermeister Torsten T[…] das für Mittwoch in Loop geplante Gemeinde‑Schietsammeln absagen – Familie H[…] entschied sich, privat loszugehen. Drei Beutel voll mit Unrat kamen dabei zusammen […]. [Kieler Nachrichten, 14.04.2020]
»Wohin mit dem ollen Schiet[…] Regelmäßig steuert der Safety Truck […] die Gemeinden Lotte und Westerkappeln an, damit die Bürger ihre schadstoffhaltigen Abfälle – Farben, Lacke, Reinigungsmittel und vieles mehr – vorschriftsmäßig entsorgen können. [Neue Osnabrücker Zeitung, 25.11.2015]
Aber wenn die Arbeiter vom Sperrmüll morgens kommen, haben die »Plünnenforscher« die Ablagehaufen vor den Häusern schon zehn‑ bis fünfzehnmal umgewendet, »große« Sachen von Wert sind nicht mehr drin. Was übrig bleibt, ist Schiet, der in die Mülltonne gehört: »Aber die Leute wollen Tonnen sparen. Bei der Stadt können sie Müllsäcke für 2,50 Mark kaufen, aber das ist ihnen schon zu teuer.« [»Der Schiet muß von der Straße«, 03.09.1971, aufgerufen am 18.08.2015]
d)
übertragen, abwertend drückt Ärger oder Ablehnung aus
α)
wertloses, minderwertiges oder unbrauchbares Zeug
Synonym zu Plunder, Mist (2 a)
Beispiele:
Als mein Schwiegersohn mit dem Computer kam, war ich richtig gnatschig. Was soll ich mit dem Schiet, hab’ ich ihn gefragt. Und jetzt muß ich aufpassen, daß ich vernünftig bin und nach zwei Stunden aufhöre. [Hamburger Abendblatt, 04.03.2006]
»Jeden Schiet« hat Konrad F[…] schon als Beifang in der Kieler Förde im Netz gehabt. Doch das, was der 65‑Jährige nun aus dem Wasser holte, ließ auch den erfahrenen Ostseefischer staunen: eine Bierflasche mit einer dänischen Postkarte von 1913. [Der Prignitzer, 07.03.2014]
Der Wirt […] befand, das Zeug sei für seine Gäste gut genug. Dabei habe der »Schiet« schon derb nach Ammoniak gestunken[…]. Der durch und durch matschige Gammelfisch sei ihm teilweise von der Gräte getropft: [Kräftig übergebraten, 13.08.1998, aufgerufen am 18.08.2015]
Bei einer zweiten Hausdurchsuchung fand die Kripo keine Drogen mehr. »Wenn du von dem Schiet loskommst, bin ich glücklich«, kommentiert der Richter die Entwicklung. [Paß mal auf!, 03.05.1996, aufgerufen am 18.08.2015]
Das Haus zeigt schon Setzrisse. »Als das hier gebaut wurde«, erzählt sie »da sagte ein Arbeiter zu mir: Was hat denn der Schiet gekostet? Damit meinte er unser Haus.« [Mein Heim, meine Zelle, 19.02.1971, aufgerufen am 18.08.2015]
β)
dummes Zeug, Blödsinn
Synonym zu Mist (2 b), Scheiß
Beispiele:
Marianne, mach kein Schiet, den ersten April hatten wir doch nun schon! [Hamburger Abendblatt, 07.04.2001]
Man muss ja nicht jeden Schiet mitmachen, nur um sagen zu können: okay, ich hab’s ausprobiert und finds wirklich doof. [re:publica – Kindersachen und Schlaflabor, 05.04.2008, aufgerufen am 21.07.2020]
»Früher rief ein Wehrführer an und telefonierte eine Änderung in der Alarmausrückeordnung mal eben durch. Wir benötigen das jetzt schriftlich«, sagt er. »Mancher Wehrführer grummelt dann: ›Was soll der Schiet? Das haben wir 20 Jahre lang nicht gemacht.‹« [Hamburger Abendblatt, 16.03.2007]
Die fühlten sich durch die Darstellung des Alex durch den Schauspieler Herbert F[…] verhohnepipelt und verlangten lautstark, mit dem ganzen Schiet aufzuhören. [Berliner Zeitung, 01.03.1993]
γ)
unwichtige Kleinigkeit
Beispiele:
Für jeden Schiet wir[d] ansonsten mehr oder weniger spontan eine Untersuchungskommision eingesetzt, warum nicht auch hier. [Läuft die Hamburger Schadensersatz-Rechtsprechung aus dem Ruder?, 10.03.2013, aufgerufen am 01.09.2020]
Das sichere Radfahren nimmt immer mehr ab. Sibylle Runge von der Verkehrswacht Wismar und Umgebung hat dazu eine klare Meinung: »Das liegt an den Eltern, weil die zu jedem Schiet das Auto nehmen!« [Schweriner Volkszeitung, 16.06.2021]
Muss man um jeden Schiet so ein Bohei machen und um Links betteln?! [Bloggen für Dummies, 30.05.2016, aufgerufen am 01.09.2020]
Aber ich will nicht für jeden Schiet ein eigenes Konto eröffnen. [Serviceblog: Frage E-Books, 22.09.2013, aufgerufen am 01.09.2020]
Bei der Monroe kostet jeder Schiet viel Geld. [Rhein-Zeitung, 04.08.2012]
δ)
ärgerliche Situation oder Angelegenheit
Synonym zu Mist (2 c)
Beispiele:
Nach einem guten Jahr Corona‑Pandemie bilanziert Heike K[…] norddeutsch ganz ohne Schnörkel: »Das ist alles Schiet [Kieler Nachrichten, 06.05.2021]
Und dann kann man auch mal »Schiet« sagen, wenn was nicht funktioniert. [Schweriner Volkszeitung, 10.04.2018]
Das Wetter im Hamburger Spätherbst ist[…] schlichterdings Schiet. [Hamburger Abendblatt, 10.11.2010]
»So’n Schiet, es regnet schon wieder«, klagt Käpt n Blaubär. [Berliner Zeitung, 14.11.1997]
Dabei wird freilich nicht verschwiegen, daß Segeln mitunter ein verdammter Schiet ohne alle Romantik sein kann. [Augenschmaus für Segler, 14.03.1980, aufgerufen am 18.08.2015]
ε)
Phrasem:
Schiet bauen (= einen Fehler machen, eine Dummheit begehen)
Beispiele:
Sören, wo hält sich der Kerl versteckt? »Wüsste ich es, würde ich es euch sagen. Ich habe viel Schiet gebaut, andere Sachen angestellt. Eins würde oder werde ich garantiert nie machen, einen Kinderschänder schützen.« [Friedemann, Angelika: Abgründe. [o. O.]: Books on Demand 2020]
A[…] beichtet seinen »dicken Fehler« freimütig. »Ich habe Schiet gebaut und stehe dazu«, erzählt er unserer Zeitung. [Kieler Nachrichten, 20.03.2019]
Seid Ihr nicht mal für zwei Pfennig vernünftig und denkt drüber nach, was dieser fehlende Gullydeckel alles anrichten kann???, von Sachschaden bis hin zu Toten ist da alles dabei. Einmal Schiet gebaut und ihr werdet euer Leben lang nicht mehr froh, verdammte Hacke! [Jugendjagdschein nach Straftat, 10.08.2011, aufgerufen am 21.07.2021]

letzte Änderung:

Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

scheißen · Scheiße · Schiet · Schiete · Scheißkerl · Schiß · Anschiß · bescheißen · beschissen · Beschiß · verscheißen · verscheißern · Verschiß · verschissen
scheißen Vb. ‘den Darm entleeren’ (als sehr derb empfunden), ahd. biskīʒan (s. unten), mhd. schīʒen, mnd. schīten, mnl. scīten, nl. schijten, afries. skīta, aengl. scītan, engl. (mundartlich) to shite (neben to shit), anord. skīta, schwed. skita (germ. *skītan) sind an die Dentalerweiterung ie. *skē̌id- der unter scheiden (s. d.) genannten Wurzel ie. *skē̌i- ‘schneiden, trennen, scheiden’ anzuschließen. Die Ausgangsbedeutung ist wohl ‘sich teilen, zerfließen’. Scheiße f. ‘Kot’, in moderner Zeit verbreiteter (häufiger als das Verb gebrauchter) Kraftausdruck der Umgangssprache für alles, was als mißlich empfunden wird, spätmhd. schīʒe ‘Durchfall’. Daneben aus dem Nd. aufgenommenes und als weniger derb angesehenes Schiet m. Schiete f. ‘Kot’, aber auch ‘Dreck, Schmutz, unangenehme Sache’, mnd. schīt(e), mnl. scīte, anord. skītr ‘Kot, Dreck’. Scheißkerl m. Scheltwort ‘kraftloser, mutloser, feiger Mensch’ (18. Jh.). Schiß m. ‘das Scheißen, Blähung’ (16. Jh.), ‘Angst’ (19. Jh.). Anschiß m. ‘grobe Zurechtweisung, Tadel’ (1800). bescheißen Vb. ‘mit Kot verunreinigen, betrügen’, ahd. biskīʒan ‘besudeln’ (11. Jh.), mhd. beschīʒen ‘besudeln, betrügen’; beschissen Part.adj. ‘besudelt, beschmutzt’, bildlich ‘entehrt’, dann ‘unangenehm, peinlich, unerträglich’. Beschiß m. ‘Betrug’, spätmhd. beschiʒ. verscheißen Vb. ‘mit Kot beschmutzen’ (17. Jh.). Bildlich verscheißern Vb. ‘zum Narren halten, betrügen’ (20. Jh.). Entsprechend in der Studentensprache Verschiß m. ‘Verruf, Mißachtung’ (18. Jh.). Daran anknüpfend in derber Umgangssprache verschissen Part. Prät. in der Wendung es verschissen haben ‘es mit jmdm. verdorben haben, jmds. Gunst verloren haben’ (20. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
Donner und Doria!  ugs., veraltend · Fuck!  derb, engl. · Himmel Herrgott Sakra!  ugs. · Himmel Herrgott!  ugs. · Himmel nochmal!  ugs. · Himmel, Arsch und Wolkenbruch!  ugs. · Himmel, Arsch und Zwirn!  ugs. · Himmel, Gesäß und Nähgarn!  ugs., ironisch · Kacke!  derb · Kruzitürken!  ugs. · Mann!  ugs. · Mensch!  ugs. · Mist!  ugs. · Scheibenhonig!  ugs., verhüllend · Scheibenkleister!  ugs., verhüllend · Scheißdreck!  derb · Scheiße!  derb · Schiet!  ugs., norddeutsch · Schitte!  derb, norddeutsch · Teufel auch!  ugs. · Teufel noch eins!  ugs. · Verdammt noch mal!  ugs. · Verdammt nochmal!  ugs. · Verdammt und zugenäht!  ugs. · Verflucht noch mal!  ugs. · gottverdammmich  ugs., salopp · gottverdammt  ugs., salopp · gottverflucht  ugs., salopp · verdammt!  ugs. · verdammte Scheiße!  derb · verdammter Mist!  ugs. · verdelli!  ugs., regional · verdorri!  ugs., regional · verflixt und zugenäht!  ugs. · verfluchte Hacke!  ugs. · zum Teufel nochmal!  ugs.
Assoziationen
  • (ich bin) überrascht  Hauptform · (ach) du kriegst die Tür nicht zu!  ugs., regional, sprichwörtlich · (ich glaub') mich trifft der Schlag!  ugs., Spruch · (ja) ist das denn die Möglichkeit!?  ugs. · Da staunt der Laie, und der Fachmann wundert sich. (Zitat)  ugs., Spruch · Das hätt(e) ich jetzt (aber) nicht gedacht!  ugs. · Donnerlittchen!  ugs., regional · Donnerwetter!  ugs. · Herrschaftszeiten!  ugs. · Ich glaub, mein Schwein pfeift!  ugs., sprichwörtlich · Mann Mann Mann!  ugs. · Mannomann!  ugs. · Mensch Meier!  ugs. · Menschenskinder!  ugs. · Teufel auch!  ugs. · Wahnsinn!  ugs. · Was machst du für Sachen!?  ugs., ironisch, kommentierend · ach du grüne Neune!  ugs. · ach ja?  ugs. · ach was!  ugs. · also sowas!  ugs. · alter Schwede!  ugs. · caramba!  ugs. · da bin ich (aber) sprachlos!  ugs. · da bin ich platt!  ugs. · da bleibt einem (ja) die Spucke weg!  ugs., sprichwörtlich, fig. · da hört sich doch alles auf!  ugs., Spruch · do legst di nieda  ugs., bayr. · ei der Daus!  ugs., veraltet · fuck! (bewundernd)  ugs., salopp · gütiger Himmel!  ugs. · hasse (noch) Töne?!  ugs., ruhrdt. · heilig's Blechle!  ugs., schwäbisch · heiliges Kanonenrohr!  ugs., veraltet · holla, die Waldfee!  ugs. · hört, hört!  ugs., veraltend · ich glaub es nicht!  ugs. · ich glaub's ja nicht!  ugs. · ich kann dir sagen!  ugs. · ich werd' verrückt!  ugs. · irre!  ugs. · jetzt hör sich das einer an!  ugs. · jetzt hört sich aber alles auf!  ugs. · krass!  ugs. · leck mich anne Täsch!  ugs., veraltet, ruhrdt. · leck mich en den Täsch!  ugs., kölsch · leck mich fett!  ugs. · lecko mio!  ugs. · leckofanni!  ugs. · mein lieber Herr Gesangsverein!  ugs., veraltet · mein lieber Scholli!  ugs., ruhrdt. · mein lieber Schwan!  ugs. · nein sowas!  ugs. · nicht zu fassen!  ugs. · nicht zu glauben!  ugs. · nun schau sich das einer an!  ugs., Spruch · oha!  ugs. · oho!  ugs. · potz Blitz  ugs., veraltet · potzblitz!  ugs., veraltet · potztausend!  ugs., veraltet · sackerlot!  ugs., veraltet · sackerment!  ugs., veraltet · sapperlot!  ugs., regional, veraltet · sapperment!  ugs., veraltet · schau mal (einer) an!  ugs. · sieh mal (einer) an!  ugs. · sowas aber auch!  ugs. · unglaublich!  ugs. · verdammt juchhe!  ugs. · verdammt nochmal!  ugs. · voll krass!  ugs. · wo sind wir denn hier!?  ugs.
  • (das ist ja) (ein) dolles Ding  ugs. · (ja) ist denn das die Möglichkeit!?  ugs. · Ist nicht wahr!  ugs., salopp, Spruch · Jetzt wird (aber) der Hund in der Pfanne verrückt!  ugs., Spruch, variabel · Mich laust der Affe!  ugs., Spruch · das darf nicht wahr sein!  ugs. · das gibt's doch nicht!  ugs. · das kann doch einfach nicht wahr sein!  ugs. · das kann doch wohl nicht wahr sein!  ugs. · du glaubst es nicht!  ugs. · du kriegst die Motten!  ugs., Spruch · du kriegst die Tür nicht zu!  ugs., Spruch · ich (glaub ich) werd zum Elch!  ugs., Spruch · ich fress 'en Besen!  ugs., Spruch · ich glaub, es geht los!  ugs., Spruch · ich glaub, ich spinne!  ugs. · ich glaub, ich steh im Wald!  ugs., Spruch · ich glaub, mich holn'se ab!  ugs. · ich krieg die Motten!  ugs., Spruch · ich werd' verrückt!  ugs. · ja isset denn möglich!?  ugs. · jetzt brat mir (aber) einer einen Storch!  ugs., Spruch · jetzt brat mir einer 'en Storch  ugs., veraltet · man glaubt es nicht!  ugs. · wie (...) ist das denn!?  ugs., jugendsprachlich · wie isset denn möglich?!  ugs.
  • (ja) Herrschaftszeiten (noch einmal)! · (ja) ist das (denn) die Möglichkeit! · nicht zu glauben! · nun hör sich das einer an!  ●  (ja) isses denn möglich!  ugs. · das darf nicht wahr sein!  ugs. · das muss man sich mal vorstellen!  ugs., Spruch · nein, wie isses nun bloß möglich!  geh. · wie isses nu(n) bloß zu fassen!  ugs.
Zitationshilfe
„Schiet“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schiet>, abgerufen am 21.01.2022.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Schießzeug
schießwütig
Schießübung
Schießstand
Schießsport
schiete
Schietgänger
Schietkram
Schietwetter
Schifahren