Schimpfe, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Schimpfe · wird nur im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Schimp-fe
eWDG

Bedeutung

umgangssprachlich Schimpfe bekommen, kriegengescholten werden

Thesaurus

Synonymgruppe
Abkanzelung · Ermahnung · Lektion · Maßregelung · Moralpredigt · Rüffel · Schelte · Tadel · Verweis · Zurechtweisung  ●  Abmahnung  juristisch · Ordnungsruf  politisch · Rüge  Hauptform · (ein) Donnerwetter  ugs. · Abreibung  ugs. · Adhortation  fachspr., veraltet · Anpfiff  ugs. · Anschiss  ugs., salopp · Denkzettel  ugs. · Einlauf  ugs., salopp, fig. · Opprobration  geh., veraltet, lat. · Schimpfe  ugs. · Standpauke  ugs. · Strafpredigt  ugs. · Zigarre  ugs., fig.
Oberbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Schimpfe‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Doch das ewige Geschimpfe meiner Eltern, ich solle die Nachbarn grüßen, hört das nicht jedes Kind? [Die Zeit, 18.03.2013, Nr. 11]
Am Anfang gab es, das konnte gar nicht anders sein, viel Geschimpfe. [Die Zeit, 06.04.2005, Nr. 15]
Seine Kinder mußten darunter leiden; statt sie enger an sich zu binden, stieß er sie mit häufigem Geschimpfe und oft auch mit Schlägen zurück. [Die Zeit, 30.01.1967, Nr. 05]
Dabei begann in der serbischen Hauptstadt das Geflüster über die neue Inflation längst in lautes Geschimpfe umzuschlagen. [Die Zeit, 11.11.1994, Nr. 46]
Auch wenn Lear zu seinen Töchtern spricht, ist das nicht die Abschiedsrede eines Staatsmannes, sondern ein Geschimpfe. [Die Zeit, 01.06.1990, Nr. 23]
Zitationshilfe
„Schimpfe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schimpfe>.

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