Schimpferei, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Schimpferei · Nominativ Plural: Schimpfereien
Aussprache
WorttrennungSchimp-fe-rei
Wortzerlegungschimpfen-erei
eWDG, 1974

Bedeutung

abwertend (fortwährendes) Schimpfen
Beispiele:
eine heftige, wüste Schimpferei
die Schimpferei wollte gar kein Ende nehmen

Typische Verbindungen
computergeneriert

wüst

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Schimpferei‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Da mußten sie sich die unglaublichsten Schimpfereien seitens der liberalen Presse gefallen lassen.
Vossische Zeitung (Abend-Ausgabe), 06.03.1907
Der hat sich die Hand verbrannt, doktert herum, hat immer gut gearbeitet und hört jetzt nur immer Schimpferei.
Döblin, Alfred: Berlin Alexanderplatz, Olten: Walter 1961 [1929], S. 384
Vielleicht hat Rudi seine Mannschaft wachgerüttelt mit seiner Schimpferei, womöglich hat er sie noch nervöser gemacht.
Süddeutsche Zeitung, 10.09.2003
Man muss die verbreitete Schimpferei über »die« Politiker nicht mitmachen, um festzustellen, dass die bevorstehenden Landtagswahlen diesen Wunsch nur gelegentlich erfüllen werden.
Die Zeit, 10.01.2011, Nr. 02
Die Schimpferei klang kleinmütig, nach enttäuschter Hoffnung, und Cresspahl stellte sich gelangweilt.
Johnson, Uwe: Jahrestage, Bd. 1, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1970, S. 190
Zitationshilfe
„Schimpferei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schimpferei>, abgerufen am 22.11.2019.

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