Schimpferei, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Schimpferei · Nominativ Plural: Schimpfereien
Aussprache 
Worttrennung Schimp-fe-rei
Wortzerlegung schimpfen -erei
eWDG

Bedeutung

abwertend (fortwährendes) Schimpfen
Beispiele:
eine heftige, wüste Schimpferei
die Schimpferei wollte gar kein Ende nehmen

Typische Verbindungen zu ›Schimpferei‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Schimpferei‹.

Verwendungsbeispiele für ›Schimpferei‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Da mußten sie sich die unglaublichsten Schimpfereien seitens der liberalen Presse gefallen lassen. [Vossische Zeitung (Abend-Ausgabe), 06.03.1907]
Der hat sich die Hand verbrannt, doktert herum, hat immer gut gearbeitet und hört jetzt nur immer Schimpferei. [Döblin, Alfred: Berlin Alexanderplatz, Olten: Walter 1961 [1929], S. 384]
Vielleicht hat Rudi seine Mannschaft wachgerüttelt mit seiner Schimpferei, womöglich hat er sie noch nervöser gemacht. [Süddeutsche Zeitung, 10.09.2003]
Wenn sie das deutsche Theatersystem erhalten wollen, dann muss man mit den gegenseitigen Schimpfereien aufhören. [Süddeutsche Zeitung, 08.04.2000]
Dieses hatte mit der allen Tieren eigenen aristokratischen Abneigung gegen Schimpfereien, an dem Wortwechsel nicht teilgenommen. [Vossische Zeitung (Abend-Ausgabe), 09.03.1922]
Zitationshilfe
„Schimpferei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schimpferei>.

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