Schimpfname, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Schimpfnamens · Nominativ Plural: Schimpfnamen
Worttrennung Schimpf-na-me
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

starke Herabsetzung bezweckender (Bei-)‍Name; scheltende, stark herabsetzende Benennung

Verwendungsbeispiele für ›Schimpfname‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie nahm sich auch nicht vor, den Schimpfnamen in einen Ehrennamen zu verwandeln.
Voß, Richard: Zwei Menschen, Stuttgart: Engelhorn 1911 [1949], S. 195
Wir haben uns von ihnen Beleidigungen und Schimpfnamen anhören müssen, aber wir haben uns nicht dazu hinreißen lassen, hierauf zu reagieren.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1985]
Alles begrüßt sich mit Schimpfnamen; alles wetteifert im Saufen, und überall steht neben der Kirche eine Schenke und ein Bordell.
Süddeutsche Zeitung, 11.08.1994
Auf der nach allen Richtungen offenen Skala gebräuchlicher Schimpfnamen rangieren im westlichen Kulturkreis Vergleiche aus der Tierwelt weit oben.
Die Welt, 19.11.2005
Van Gogh hatte Muslime mit Schimpfnamen belegt und die Provokation gesucht.
Die Zeit, 07.07.2005, Nr. 28
Zitationshilfe
„Schimpfname“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schimpfname>, abgerufen am 23.01.2021.

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