Schimpfname, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Schimpfnamens · Nominativ Plural: Schimpfnamen
Worttrennung Schimpf-na-me
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

starke Herabsetzung bezweckender (Bei-)‍Name; scheltende, stark herabsetzende Benennung

Verwendungsbeispiele für ›Schimpfname‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Spritze gilt als Schimpfname für die Frau, vor allem für die Buhlerin. [Röhrich, Lutz: Spritze. In: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 20961]
Der Name eines Fürstenknechts wird oft als Schimpfname verwendet, und sein Wert als wissenschaftliche Kategorie ist nicht unbeschädigt. [konkret, 1997]
Der Schimpfname wurde von freisinniger Seite aufgegriffen und auf die Soldschreiber der regierungsnahen Presse ("Reptilienpresse") umgemünzt. [Süddeutsche Zeitung, 02.02.2000]
Der Schimpfname "Krauts" für die Deutschen soll einer Filderstädter Chronik zufolge von den Engländern erfunden worden sein. [Die Zeit, 22.11.1996, Nr. 48]
Dieser Schimpfname ärgert einen jungen nicaraguanischen Campesino, der in Mexico mit Gelegenheitsarbeiten Geld verdient, so sehr, daß er 1926 beschließt, gegen die Okkupationstruppen zu kämpfen. [konkret, 1984]
Zitationshilfe
„Schimpfname“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schimpfname>.

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