Schimpfrede, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
WorttrennungSchimpf-re-de
eWDG, 1974

Bedeutung

gegen jmdn. gerichtete, mit Schimpfwörtern und Flüchen versehene Rede
Beispiel:
die sinnlose Wut des Stiefvaters [tobte] sich in einem Hagel von Flüchen, gemeinen Worten und Schimpfreden aus [G. Hauptm.Quint1,144]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Schimpfrede vom "Eskapismus" bleibt da ungehört, fantastisch schließlich ist die Literatur schon seit Homer.
Die Welt, 08.11.2004
Erst als dies geschehen war, tobte die sinnlose Wut des Stiefvaters sich in einem Hagel von Flüchen, gemeinen Worten und Schimpfreden aus.
Hauptmann, Gerhart: Der Narr in Christo Emanuel Quint, Berlin: Aufbau-Verl. 1962 [1910], S. 136
Manfred Wörner hat viel dazugelernt, mehr, als Eitelkeit und Schimpfreden, bei seinen öffentlichen Auftritten erkennen lassen.
Die Zeit, 28.05.1982, Nr. 22
Bei Nordwestwind konnte ich Rangierbefehle und Schimpfreden des Bademeisters bereits vor der Schonung verstehen.
Morgner, Irmtraud: Leben und Abenteuer der Trobadora Beatriz nach Zeugnissen ihrer Spielfrau Laura, Berlin: Aufbau-Verl. 1974, S. 393
Sie entlud sich in heftigen Schimpfreden über Wälti Schwend und Hans Binzenmeyer.
Kolbenheyer, Erwin Guido: Paracelsus, München: J. F. Lehmanns 1964 [1917], S. 181
Zitationshilfe
„Schimpfrede“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schimpfrede>, abgerufen am 09.12.2019.

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