Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Schimpfwort, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Aussprache 
Worttrennung Schimpf-wort
eWDG

Bedeutung

beleidigendes, derbes oder vulgäres Wort
Beispiele:
ein derbes, saftiges, grobes, unflätiges Schimpfwort
Schimpfworte gebrauchen
umgangssprachlichmit Schimpfwörtern um sich werfen
jmdn. mit einer Flut, einem Schwall von Schimpfwörtern, Schimpfworten überschütten

Thesaurus

Synonymgruppe
Fluchwort · Ordinärwort · Schimpfwort · beleidigender Ausdruck
Linguistik/Sprache
Synonymgruppe
Schimpfwort · Vulgarität · ordinäre Ausdrucksweise · vulgäre Entgleisung  ●  Kraftausdruck  euphemistisch · Four-Letter-Word  fachspr., engl., Jargon
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Schimpfwort‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Schimpfwort‹.

Verwendungsbeispiele für ›Schimpfwort‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Setze dich nicht selbst durch den Gebrauch von Schimpfworten herab. [Franken, Konstanze von [d.i. Stoekl, Helene]: Handbuch des guten Tones, Berlin: Hesse 1936, S. 93]
Bleib ruhig bei Brauchtum und sprich es wie ein Schimpfwort aus. [Riedel, Susanne: Eine Frau aus Amerika, Berlin: Berlin Verlag 2003, S. 86]
Eines der ältesten Schimpfwörter der deutschen Politik ist das System. [konkret, 1997]
Denn "wie Fernsehen", das ist in der Welt, in der sie Stars sind, ein Schimpfwort. [Die Zeit, 21.10.2013, Nr. 42]
Beides hat in Frankreich den Klang von Schimpfwörtern, nicht nur für die Sozialisten. [Die Zeit, 12.07.2012, Nr. 28]
Zitationshilfe
„Schimpfwort“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schimpfwort>.

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