Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Schläfenbein, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Schläfenbein(e)s · Nominativ Plural: Schläfenbeine
Aussprache 
Worttrennung Schlä-fen-bein
Wortzerlegung Schläfe Bein
eWDG

Bedeutung

Teil der Grundfläche und der Seitenwände des Schädels

Typische Verbindungen zu ›Schläfenbein‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Schläfenbein‹.

Verwendungsbeispiele für ›Schläfenbein‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ein zersplitterter Knochen oberhalb des Schläfenbeins mußte aus der schwärenden Wunde entfernt werden. [Stucken, Eduard: Die weißen Götter, Stuttgart: Stuttgarter Hausbücherei [1960] [1919], S. 411]
Vor aller Augen lag ein mächtiges Hämatom zwischen dem Schläfenbein und der Dura, der harten Hirnhaut. [Killian, Hans: Auf Leben und Tod, München: Wilhelm Heyne Verlag 1976, S. 274]
Das völlig intakte rechte Schläfenbein eines etwa vierjährigen Mädchens stammt aus der Altsteinzeit (etwa 100000 Jahre vor Christus) – somit war das Mädchen eine Neandertalerin. [Bild, 27.09.2001]
Der Chefarzt nahm selbst die Freilegung des Schläfenbeines und die Bohrung vor. [Killian, Hans: Auf Leben und Tod, München: Wilhelm Heyne Verlag 1976, S. 281]
Auf den Röntgenbildern zeigte sich eine 12‑15 cm lange Bruchlinie in der Mitte des linken Schläfenbeines bis hinauf zur Schädelkuppe. [Killian, Hans: Auf Leben und Tod, München: Wilhelm Heyne Verlag 1976, S. 270]
Zitationshilfe
„Schläfenbein“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schl%C3%A4fenbein>.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Schläfenader
Schläfe
Schläfchen
Schlächtermulde
Schlächtergewerbe
Schläfenhaar
Schläfenlappen
Schläfer
Schläferin
Schläfrigkeit