Schlafbaum, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
WorttrennungSchlaf-baum (computergeneriert)
WortzerlegungschlafenBaum
eWDG, 1976

Bedeutung

Baum, in dem Vögel regelmäßig in der Nacht schlafen
Beispiel:
die Spatzen ließen sich in ihrem Schlafbaum nieder

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Krähen flogen lautlos von ihren Fraßplätzen zu ihren Schlafbäumen.
Strittmatter, Erwin: Pony Pedro, Berlin: Kinderbuchverl. 1959, S. 95
Er flatterte auf seinen Schlafbaum, zeigte den Besuchern sein schillerndes Federkleid.
Bild, 11.02.2002
Die Ornithologen behaupten, es habe sich zweifelsfrei um Saatkrähen gehandelt, bei ihrem abendlichen Rückflug auf die angestammten Schlafbäume.
Süddeutsche Zeitung, 28.11.2002
Ibisse nächtigen vorzugsweise auf Schlafbäumen, um sich dem Zugriff ihrer Feinde zu entziehen und Endstation in der Nahrungskette zu bleiben, und sie schnarchen nicht.
Die Welt, 28.06.2000
Und unten auf dem Firmengelände, erzählt Hebborn, treffen sich die Sittichjunggesellen aus 30 Kilometern Umkreis auf einem gemeinsamen Schlafbaum.
Die Zeit, 29.06.2009, Nr. 26
Zitationshilfe
„Schlafbaum“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schlafbaum>, abgerufen am 21.07.2019.

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