Schlafentzug, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Schlafentzug(e)s · Nominativ Plural: Schlafentzüge
WorttrennungSchlaf-ent-zug
WortzerlegungschlafenEntzug

Typische Verbindungen
computergeneriert

Elektroschock Fasten Folter Foltermethode Gefangene Isolation Isolationshaft Schlag Verhör Verhörmethode foltern leiden quälen systematisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Schlafentzug‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die »Klärung« erfolgt unter Einsatz gängiger »Methoden«, Schlafentzug ist eine davon.
Die Zeit, 11.12.2006, Nr. 49
Was der Schlafentzug genau anrichtet, weiß man allerdings bis heute nicht genau.
Der Tagesspiegel, 16.06.2004
Durch Schlafentzug wurde versucht, mehr über die Funktion des Schlafes und seiner Stadien zu erfahren.
Lund, Reimer: Schlaf. In: Asanger, Roland u. Wenninger, Gerd (Hgg.) Handwörterbuch Psychologie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1980], S. 18789
Dann begann der erste Grad der Folter, Geräuschfolter durch sehr lautes Radiospielen und Schlafentzug.
Hannover, Heinrich: Die Republik vor Gericht 1954 - 1974, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2001 [1998], S. 179
Unter Bedingungen des Schlafentzugs kann ein klarer zirkadianer Rhythmus der Müdigkeit (Schlafbereitschaft) beobachtet werden.
Fleissner, G.: Rhythmizität, zirkadiane Rhythmik und Schlaf. In: Dudel, Josef u. a. (Hgg.) Neurowissenschaft, Berlin: Springer 1996, S. 904
Zitationshilfe
„Schlafentzug“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schlafentzug>, abgerufen am 25.08.2019.

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