Schlaffi, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Worttrennung Schlaf-fi
Wortzerlegung schlaff -i
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

umgangssprachlich, abwertend energieloser, träger, keine Unternehmungslust zeigender Mensch

Thesaurus

Synonymgruppe
Drückeberger · Faulenzer · Müßiggänger · Nichtstuer · Tagedieb · fauler Strick  ●  Bukligger  fachspr., Jargon, seemännisch · Bummelant  ugs. · Bummler  ugs. · Faultier  ugs., fig. · Gammler  ugs. · Schlaffi  ugs. · Tachinierer  ugs., österr., bayr.
Oberbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
Weichling  ●  Früheinfädler  ugs. · Himbeerbubi  ugs. · Kümmerling  ugs. · Lauch  ugs., jugendsprachlich · Memme  ugs. · Milchbart  ugs. · Milchbubi  ugs. · Muttersöhnchen  ugs. · Nulpe  ugs. · Pussy  derb · Schattenparker  ugs. · Schiffschaukelbremser  ugs., jugendsprachlich · Schlaffi  ugs. · Schlappschwanz  ugs. · Sitzpinkler  ugs. · Warmduscher  ugs. · Waschlappen  ugs. · Weichei  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Schlaffi‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mädchen aus gutem Haus bringt nicht standesgemäßen Schlaffi mit nach Hause. [Süddeutsche Zeitung, 30.11.2002]
Hier bin ich von nun an der Schlaffi mit dem Geld von früher. [Süddeutsche Zeitung, 28.02.2002]
Andere behaupten, Kirche sei nur was für Schlaffis, die ihr Leben nicht gebacken kriegen oder sonst nichts haben. [Bild, 20.07.2000]
Wie sage ich, wenn mir etwas zu viel wird, ohne als Schlaffi dazustehen? [Die Zeit, 15.12.2008, Nr. 50]
Danach hängt wieder der gewohnte Schlaffi am Schreibtisch und verfällt in unproduktives Dösen. [Die Zeit, 26.05.2004, Nr. 22]
Zitationshilfe
„Schlaffi“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schlaffi>.

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