Schlafstadt, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
WorttrennungSchlaf-stadt (computergeneriert)
WortzerlegungschlafenStadt
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

umgangssprachlich, abwertend Trabantenstadt ohne Möglichkeiten zu gesellschaftlichem Leben, zur Freizeitgestaltung o. Ä.

Thesaurus

Synonymgruppe
Satellitenstadt · Schlafstadt · Trabantensiedlung · ↗Trabantenstadt
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Arbeiter Image Pendler Rand rein verkommen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Schlafstadt‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn man sich von dieser Geschichte verabschiedet, wird man zu einer Schlafstadt.
Süddeutsche Zeitung, 29.01.2003
Die Entwicklung zur Schlafstadt verlief rasant, nicht immer kontrolliert: Dein Ort ist es anzusehen.
Die Zeit, 18.03.1983, Nr. 12
Aus alten Fehlern will man lernen, Retortenstadtteile und Schlafstädte soll es nicht mehr geben.
Die Welt, 30.09.2000
Auf den Theaterneubau dürfe nicht verzichtet werden - sonst verkomme Potsdam zur Schlafstadt.
Bild, 28.12.1998
In die geplante Schlafstadt am Mainufer sollen später Künstler oder gut verdienende Bankangestellte einziehen.
Der Spiegel, 13.06.1988
Zitationshilfe
„Schlafstadt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schlafstadt>, abgerufen am 08.12.2019.

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