Schlafsucht, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungSchlaf-sucht (computergeneriert)
WortzerlegungschlafenSucht
eWDG, 1976

Bedeutung

sehr großes, oft krankhaftes Bedürfnis zu schlafen

Thesaurus

Medizin
Synonymgruppe
Hypersomnie  ●  Schlafsucht  ugs.
Oberbegriffe
Unterbegriffe
  • Dornröschen-Syndrom · Kleine-Levin-Syndrom
Medizin
Synonymgruppe
Schlafsucht  ●  Hypnolepsie  griechisch · ↗Narkolepsie  fachspr., griechisch · ↗Schlafkrankheit  ugs. · ↗Schlummersucht  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Beim Lesen habe ich immer wieder mit tödlicher Müdigkeit und Schlafsucht zu kämpfen.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1944. In: Nowojski, Walter (Hg.), Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1944], S. 0
Waren die Traumleute vorher der Schlafsucht unterlegen, so schliefen sie jetzt fast gar nicht.
Kubin, Alfred: Die andere Seite, München: Spangenberg 1990 [1909], S. 222
Der Fettansatz scheint also wie bei den anderen Winterschläfern die Schlafsucht zu befördern.
Lucanus, Friedrich von: Im Zauber des Tierlebens, Berlin: Wegweiser-Verl. 1926 [1926], S. 203
Die Schülerinnen bekommen Zittern, und darauf folgen viertelstundenlang währende Zustände von Schlafsucht, zuweilen auch Anfälle von Schluchzen.
Schmid-Monnard, Carl u. Schmidt, Rudolf: Schulgesundheitspflege, Leipzig: Voigtländer 1902, S. 147
Kinderärzte und Psychologen versuchten das Rätsel seiner Schlafsucht zu lösen.
Die Zeit, 12.02.2001, Nr. 07
Zitationshilfe
„Schlafsucht“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schlafsucht>, abgerufen am 18.10.2019.

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