Schlaftrunk, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
WorttrennungSchlaf-trunk (computergeneriert)
WortzerlegungschlafenTrunk
eWDG, 1976

Bedeutung

gehoben
siehe auch Schlafmittel
bildlich meist alkoholisches Getränk, das abends getrunken wird, um gut schlafen zu können
Beispiel:
Er liebte […] als Schlaftrunk einen guten Krug Merseburger Bieres [Th. MannFaustus6,20]

Typische Verbindungen
computergeneriert

verabreichen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Schlaftrunk‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

So kredenzte Zanella nur den Schlaftrunk am Ende eines langen, strapaziösen Abends.
Süddeutsche Zeitung, 24.02.1998
Sieglinde mischt ihrem Mann einen starken Schlaftrunk, und Hunding zieht sich zurück.
Fath, Rolf: Werke - R. In: Reclams Opernlexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1998], S. 17930
Als Schlaftrunk verabreichte man dem Ahnungslosen eine Mixtur aus Brandy und Abführmittel.
Süddeutsche Zeitung, 28.04.2000
Sein Mundschenk, der ihm in goldener Schale den Schlaftrunk gebracht hatte, begegnete den Hereinstürmenden und wollte ihnen empfehlen, die Ruhe des Herrn nicht zu stören.
Die Zeit, 15.10.1971, Nr. 42
Dann verabreicht Magda Goebbels ihren Kindern einen Schlaftrunk und zerdrückt eine Giftampulle zwischen ihren Zähnen.
Die Welt, 25.08.2004
Zitationshilfe
„Schlaftrunk“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schlaftrunk>, abgerufen am 16.07.2019.

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