Schlaumeierei, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Schlau-mei-erei · Schlau-meie-rei
eWDG, 1976

Bedeutung

umgangssprachlich, abwertend schlaue, listige Handlung
Beispiel:
Alles Schlaumeiereien! [StrittmatterTinko65]

Verwendungsbeispiele für ›Schlaumeierei‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Man sah damals noch nicht, daß er sich in seinen eigenen Schlaumeiereien verfangen hatte, auch innenpolitisch war er am Ende.
Der Spiegel, 10.08.1998
Immer hat er etwas in der Hinterhand gehabt, eine List, eine Schlaumeierei.
Der Tagesspiegel, 28.11.2002
Im Schlußkapitel seines Buches spricht er über die deutsche Schlaumeierei.
Die Zeit, 17.12.1965, Nr. 51
Also versucht er es mit Bildung, mit ein bisschen Schlaumeierei, mit penetrant aber vergeblich zur Schau getragener Besserwisserei.
Süddeutsche Zeitung, 01.06.2004
In diesem Fall aber, angesichts der allgemeinen Zerfaserung und der Schlaumeierei des Kanzlers, mußte er sein Wort sagen.
Der Spiegel, 18.03.1991
Zitationshilfe
„Schlaumeierei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schlaumeierei>, abgerufen am 28.05.2020.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Schlaumeier
Schlaukopf
Schlauheit
Schlaufzügel
Schlaufuchs
Schlawiner
schlecht
schlecht beleuchtet
schlecht gehend
schlecht gelaunt