Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Schleierkraut, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Worttrennung Schlei-er-kraut
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

(in vielen Arten vorkommende) hoch wachsende Pflanze mit kleinen graugrünen Blättern und zahlreichen, sehr kleinen weißen oder rosa Blüten in zusammengesetzten Rispen

Verwendungsbeispiele für ›Schleierkraut‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Einsamkeit rauscht im Schleierkraut wie der Wind im Meer. [Die Zeit, 07.10.1960, Nr. 41]
Die Blumen, an denen das Foto des Sohnes mit seinen Kindern lehnt, sind Schleierkraut. [Der Tagesspiegel, 09.08.2003]
In Verbindung mit dem weißen Schleierkraut soll das warme Rot der Königin der Blumen die Farben Österreichs symbolisieren. [Der Tagesspiegel, 09.04.2005]
Die Proleten kaufen immer diese schrecklichen Rote‑Rosen‑Sträuße in Folie mit Schleierkraut oder Eleganznelken. [Die Zeit, 15.11.1996, Nr. 47]
Die Umschläge lagen hübsch im Tempo der Zeit, die Werbetexte waren Blumen der Sorte Schleierkraut, und das Benzin war auch schon wieder teurer geworden. [konkret, 1988]
Zitationshilfe
„Schleierkraut“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schleierkraut>.

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