Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Schleiflack, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Schleif-lack
Wortbildung  mit ›Schleiflack‹ als Erstglied: Schleiflackmöbel
eWDG

Bedeutung

Lack für Möbelpolituren, der mehrfach aufgetragen und wieder geschliffen wird
Beispiel:
ein Zimmer in perlgrauem Schleiflack

Typische Verbindungen zu ›Schleiflack‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Schleiflack‹.

Verwendungsbeispiele für ›Schleiflack‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das liegt ihm nicht, seine empfindlichen, sorgsam gestimmten inneren Teile könnten beeinträchtigt werden, der Schleiflack ist kratzempfindlich. [Die Zeit, 22.03.2010, Nr. 12]
Deckende Überzüge, bei denen Maserung und Farbe des Holzes vollkommen verschwinden, haben wir im Ölfarbenanstrich und beim Schleiflack. [Oheim, Gertrud: Das praktische Haushaltsbuch, Gütersloh: Bertelsmann 1967 [1954], S. 93]
Das Wochenmagazin, das für seinen Verleger schönen Profit abwirft, wird bleiben, aber mit neuen Köpfen, neuer Geschmeidigkeit, neuem Schleiflack. [Die Zeit, 30.04.2001, Nr. 18]
Das Licht der Halogenlampen ringsum reflektiert am Schleiflack des Schreibtisches. [Süddeutsche Zeitung, 27.09.2003]
Dazu legt er zwei Bretter auf den Schleiflack und vermittelt den Eindruck, er balanciere auf einem Steg über dem anmutig gluckernden Bächlein. [Süddeutsche Zeitung, 21.02.2003]
Zitationshilfe
„Schleiflack“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schleiflack>.

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