Schleiflack, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Schleif-lack
Wortbildung  mit ›Schleiflack‹ als Erstglied: ↗Schleiflackmöbel
eWDG

Bedeutung

Lack für Möbelpolituren, der mehrfach aufgetragen und wieder geschliffen wird
Beispiel:
ein Zimmer in perlgrauem Schleiflack

Typische Verbindungen zu ›Schleiflack‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Schleiflack‹.

Verwendungsbeispiele für ›Schleiflack‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das liegt ihm nicht, seine empfindlichen, sorgsam gestimmten inneren Teile könnten beeinträchtigt werden, der Schleiflack ist kratzempfindlich.
Die Zeit, 22.03.2010, Nr. 12
Deckende Überzüge, bei denen Maserung und Farbe des Holzes vollkommen verschwinden, haben wir im Ölfarbenanstrich und beim Schleiflack.
Oheim, Gertrud: Das praktische Haushaltsbuch, Gütersloh: Bertelsmann 1967 [1954], S. 93
Wahrscheinlich war es gar kein Schleiflack, womöglich war es bloß eine matte Klebefolie, die über rauhen Preßspan geklebt war.
Süddeutsche Zeitung, 18.04.2001
Unter der blau-goldenen Kuppel stehen 17 damastgepolsterte Stühle um einen Konferenztisch aus weißem Schleiflack.
Bild, 19.02.1999
Möglich ist auch eine Spachteltechnik mit Schleiflack, indem die Lackfarbe durch Zugabe von feinen Pigmentpulvern pastos gehalten wird.
o. A.: Lexikon der Kunst - S. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 36471
Zitationshilfe
„Schleiflack“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schleiflack>, abgerufen am 19.04.2021.

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