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Schließe, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Schließe · Nominativ Plural: Schließen
Aussprache 
Worttrennung Schlie-ße
Wortbildung  mit ›Schließe‹ als Letztglied: Gürtelschließe
eWDG

Bedeutung

Vorrichtung zum Schließen, Einhaken
Beispiele:
der Gürtel ist mit einer silbernen Schließe (= Schnalle) versehen
die Schließe eines Fotoalbums, eines alten Buches

Thesaurus

Synonymgruppe
Schließe · Verschluss
Assoziationen
Synonymgruppe
Agraffe · Schließe · Schmuckspange  ●  Spange  Hauptform · Fibel  fachspr., historisch · Fürspann  fachspr., historisch
Oberbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
Abriegelung · Riegel · Schließe · Schließvorrichtung · Schloss · Verriegelung

Typische Verbindungen zu ›Schließe‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Schließe‹.

Verwendungsbeispiele für ›Schließe‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Um eigentliches "Schließen" braucht es sich dabei freilich nicht zu handeln. [Hartmann, Nicolai: Der Aufbau der realen Welt, Berlin: de Gruyter 1940, S. 957]
Denn auf das Wollen kommt es beim Schließen mehr an, als die formale Logik zugeben wird. [Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1910], S. 18653]
Im plausiblen Schließen versucht man darüber hinaus, die Übereinstimmung von Begriffen zu flexibilisieren. [C't, 1991, Nr. 3]
Das gilt vor allem für ihre zentrale Leistung, für das Schließen. [Die Zeit, 18.02.1999, Nr. 8]
Schließen darf man daraus, daß die Sätze nicht beliebig zusammengewürfelt waren. [konkret, 1990]
Zitationshilfe
„Schließe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schlie%C3%9Fe>.

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