Schluckimpfung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungSchluck-imp-fung (computergeneriert)
WortzerlegungschluckenImpfung
eWDG, 1976

Bedeutung

Impfung, bei der der Impfstoff nicht eingespritzt, sondern geschluckt wird
Beispiele:
eine vorbeugende Schluckimpfung
eine Schluckimpfung gegen Kinderlähmung durchführen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Fuchs Kinderlähmung Polio Tollwut Typhus süß testen verabreichen vornehmen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Schluckimpfung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Regierung verfolgt den Plan, bis nächstes Jahr 34 Millionen Kinder im Land mit Hilfe der Schluckimpfung zu immunisieren.
Die Zeit, 18.12.2012 (online)
Zudem ist die Schluckimpfung billig, und Helfer müssen nicht speziell ausgebildet werden.
Süddeutsche Zeitung, 05.06.2001
Den besten Schutz vor einer Infektion bietet eine Impfung (Schluckimpfung).
o. A. [ur.]: Kinderlähmung. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1974]
Eine Schluckimpfung zum Schutz vor Typhus hält zwei Jahre und kann ohne schwerwiegende Nebenwirkungen wiederholt werden.
o. A. [oms.]: Typhus. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1992]
Bei dieser Schluckimpfung ist zu anderen Impfungen ein Zwischenraum von 4 Wochen einzuhalten.
Grahneis, Heinz u. Horn, Karlwilhelm (Hg.), Taschenbuch der Hygiene, Berlin: Verlag Volk u. Gesundheit 1972 [1967], S. 929
Zitationshilfe
„Schluckimpfung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schluckimpfung>, abgerufen am 18.02.2019.

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