Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Schluderei, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Schlu-de-rei
Wortzerlegung schludern -ei
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
dauerndes Schludern
2.
Nachlässigkeit, Versäumnis

Thesaurus

Synonymgruppe
Pfuscharbeit · Schund · schlechte Arbeit  ●  Gestümper  ugs. · Mist  ugs. · Murks  ugs. · Murkserei  ugs. · Pfusch  ugs. · Pfuscherei  ugs. · Schlamperei  ugs. · Schlendrian  ugs. · Schluderei  ugs.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Schluderei‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Vielleicht liegt das daran: weil die Betriebe dort privat sind, gibt es keine Schludereien. [Der Spiegel, 01.10.1984]
Das Signal führt nicht zu den notwendigen Reformen, die ganze Schluderei geht hemmungslos weiter. [Die Zeit, 27.12.2010 (online)]
Die Schule war darüber nicht traurig, denn ihrem Image hat die Schluderei eher genützt. [Die Zeit, 23.12.2002 (online)]
Mit der sprachlichen Schluderei fängt ohnehin der Verfall der Literatur an. [konkret, 1983]
Wo man die Akten jedoch punktuell genauer geprüft hätte, sei man immer wieder auf Schluderei oder beschönigende Formulierungen gestoßen. [Die Welt, 15.06.2000]
Zitationshilfe
„Schluderei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schluderei>.

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