Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Schluff, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Schluff(e)s · Nominativ Plural: Schluffe
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
staubfeiner, lehmiger Sand; sehr feines Sediment; Staubsand
2.
süddeutsch, veraltend Muff
3.
süddeutsch, österreichisch enger Durchlass, enger (Durch-)‍Gang

Thesaurus

Geologie
Synonymgruppe
Schluff · Silt
Oberbegriffe

Verwendungsbeispiele für ›Schluff‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die obere Körperhälfte fanden die Archäologen verdreht, mit dem Gesicht nach unten, im Schluff. [Die Welt, 12.07.2000]
Tuff und Schluff Besonders in der Eifel ist die Geologie touristisch vorzüglich aufbereitet. [Der Tagesspiegel, 05.10.2001]
Hochwasser tragen im Frühjahr feinen Schluff und Lehm mit sich, die bei ruhigerem Wasser am Grund abgelagert werden und den Boden düngen. [Die Welt, 15.07.1999]
Zitationshilfe
„Schluff“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schluff>.

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