Schlummerlied, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungSchlum-mer-lied (computergeneriert)
WortzerlegungSchlummerLied
eWDG, 1976

Bedeutung

gehoben Schlaflied
Beispiel:
einem Kind das Schlummerlied singen
bildlich
Beispiel:
Und horcht des Schilfes Schlummerliede [Droste-Hülsh.89]

Typische Verbindungen
computergeneriert

singen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Schlummerlied‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Am Ende des Adagios sang die Musik der ganzen Welt ein Schlummerlied.
Süddeutsche Zeitung, 01.02.1997
Auch in ihm erklang der Tonfall des Schlummerliedes aus einer unbegrenzt fernen Zeit.
Kolbenheyer, Erwin Guido: Paracelsus, München: J. F. Lehmanns 1964 [1917], S. 219
Sie schneiden Grimassen, erzählen Geschichten, singen Schlummerlieder und reißen Witze.
Die Zeit, 20.05.1988, Nr. 21
Hier hat die älteste Schicht des heute noch lebenden Schlummerliedes ihre Wurzeln.
Helgason, Hallgrímur: Island. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1957], S. 45421
In ihrer Beklemmung tastete sie nach der Wiege, schwang sie vorsichtig und begann leise und hoch ein Schlummerlied zu singen.
Stehr, Hermann: Der Heiligenhof, München: List 1952 [1918], S. 29
Zitationshilfe
„Schlummerlied“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schlummerlied>, abgerufen am 25.08.2019.

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