Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Schlurf

Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

österreichisch, umgangssprachlich, veraltend
1.
eitler, sich übertrieben modisch kleidender Mann
2.
Halbstarker

Verwendungsbeispiele für ›Schlurf‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In der Nacht schrecken wir auf, geweckt von einem vorsichtigen Schlurfen. [Die Zeit, 18.02.1991, Nr. 07]
Nach wenigen Minuten hören wir das erste Schlurfen und Zerren. [Remarque, Erich Maria: Im Westen nichts Neues, Berlin: Propyläen 1929, S. 98]
Nur gehörte immer schon eine beträchtliche Menschenunkenntnis dazu, diesen Schlurfen für einen entwicklungsfähigen politischen Charakter zu halten. [Der Spiegel, 31.10.1994]
Sinnlos wäre es, solch einem Schlurfen den Rücktritt auch nur nahezulegen. [Der Spiegel, 15.06.1992]
Das lange Schlurfen in jungen Jahren ist demnach dem sportlicheren Bewegungsablauf nicht zuträglich. [Süddeutsche Zeitung, 31.10.1998]
Zitationshilfe
„Schlurf“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schlurf>.

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