Schlurf

Duden GWDS, 1999

Bedeutung

österreichisch, umgangssprachlich, veraltend
1.
eitler, sich übertrieben modisch kleidender Mann
2.
Halbstarker

Verwendungsbeispiele für ›Schlurf‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In der Nacht schrecken wir auf, geweckt von einem vorsichtigen Schlurfen.
Die Zeit, 18.02.1991, Nr. 07
Nach wenigen Minuten hören wir das erste Schlurfen und Zerren.
Remarque, Erich Maria: Im Westen nichts Neues, Berlin: Propyläen 1929, S. 98
Nur gehörte immer schon eine beträchtliche Menschenunkenntnis dazu, diesen Schlurfen für einen entwicklungsfähigen politischen Charakter zu halten.
Der Spiegel, 31.10.1994
Das Schlurfen verklingt auf dem Gang, eine Tür fällt zu, Stille.
Fallada, Hans: Wer einmal aus dem Blechnapf frißt - Bd. 1, Berlin u. a.: Aufbau-Verl. 1990 [1934], S. 156
Nur manchmal hört man das Schlurfen von Stiefeln oder die hohen Schwungradtöne der Mannschaftswagen.
Schulze, Ingo: Neue Leben, Berlin: Berlin Verlag 2005, S. 1027
Zitationshilfe
„Schlurf“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schlurf>, abgerufen am 26.01.2020.

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