Schmachtlocke, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungSchmacht-lo-cke
eWDG, 1976

Bedeutung

veraltet, salopp in die Stirn fallende Locke
Beispiel:
[ein junger Flößer] der sich eine Schmachtlocke so tief über das rechte Auge gekämmt hat, daß er auf diesem fast blind sein muß [Kisch2,1,23]

Verwendungsbeispiele für ›Schmachtlocke‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn der Lehrer von Tangojünglingen und Schmachtlocken sprach, fühlte sich Johann gemeint.
Walser, Martin: Ein springender Brunnen, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1998, S. 255
Locke ist Deutscher, eine Bohnenstange mit Pickelgesicht und Schmachtlocke und genauso komplexbeladen wie Cengiz.
Süddeutsche Zeitung, 20.03.2002
Sonnenbrille, Schmachtlocken und ein Roller waren in den 50er Jahren für die jungen Männer unverzichtbare Accessoires – und gleichzeitig Ausdruck des neuen Selbstbewusstseins der Jugendlichen.
Süddeutsche Zeitung, 25.11.2003
Zitationshilfe
„Schmachtlocke“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schmachtlocke>, abgerufen am 23.01.2020.

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