Schmackes

GrammatikSubstantiv · wird nur im Plural verwendet
Aussprache
WorttrennungSchma-ckes (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

landschaftlich, (besonders) rheinisch Hiebe, Schläge
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Schmackes Plur. rhein. ‘Schläge, Hiebe’, auch Sing. m. ‘Wucht, Schwung’ (19. Jh., doch wohl älter), zu lautmalendem mnd. smacken ‘schallend schlagen, schnalzen’, mhd. smacken, smachen ‘gut schmecken oder riechen, schnalzend Wohlgeschmack bekunden’, s. ↗schmatzen.

Thesaurus

Synonymgruppe
Gewalt · ↗Heftigkeit · ↗Kraft · ↗Schwung · ↗Ungestüm · ↗Vehemenz · ↗Wucht  ●  ↗Karacho  ugs. · Musik dahinter  ugs. · Schmackes  ugs.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Manchen Reim wünscht man sich weniger pompös, doch die Musik ist charmant, und die kleine Band wirft sie mit Schmackes in den Saal.
Die Zeit, 22.01.2004, Nr. 05
Wer alle seine Sinne schärfen muss, um Verbrechen aufzudecken, braucht schon etwas Schmackes.
Die Welt, 08.07.2000
Das geht wunderbar fließend, denn das Drei-Liter-Triebwerk hat schon bei niedrigen Drehzahlen mächtig Schmackes.
Bild, 05.10.2001
Die Werke des Österreichers aus Maria Alm am Steinernen Meer kann man nur lieben oder mit Schmackes nach drei Seiten in die Ecke schleudern.
Süddeutsche Zeitung, 25.10.2001
Der Honda-Motor hat richtig Schmackes, dank der eifrigen Arbeit seiner japanischen PS-Forscher, und der Wagen ist als Gesamtwerk sehr gelungen, optisch wie technisch.
Süddeutsche Zeitung, 06.03.1999
Zitationshilfe
„Schmackes“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schmackes>, abgerufen am 22.04.2019.

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