Schmankerl, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Schmankerls · Nominativ Plural: Schmankerln
Aussprache 
Worttrennung Schman-kerl
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

bayrisch, österreichisch
a)
als Tüte geformtes Stück süßen Gebäcks aus einem ganz dünn ausgebackenen Teig
b)
besonderer Leckerbissen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Schmankerl n. bair. öst. ‘(zu einem Tütchen gedrehtes) Gebäck, Leckerbissen’, älter ‘Gefrorenes’, bair. auch Schmankel ‘Kruste’ (19. Jh.). Herkunft unbekannt.

Thesaurus

Synonymgruppe
Oberbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
Glanzstück · Kabinettstück · Kronjuwel · Schmuckstück  ●  Juwel  fig. · Perle  fig. · Schmankerl  österr., bayr. · Prachtexemplar  ugs. · Prachtstück  ugs.
Oberbegriffe

Typische Verbindungen zu ›Schmankerl‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Schmankerl‹.

Verwendungsbeispiele für ›Schmankerl‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auch die Auswahl der speziellen Schmankerl eines Systems ist subjektiv. [C't, 1991, Nr. 7]
Die Homepage von Al Gore wartet dabei mit einem Schmankerl auf. [Die Zeit, 01.11.2000, Nr. 44]
Bei leckeren Schmankerln kann man es sich gut gehen lassen. [Süddeutsche Zeitung, 04.11.2004]
Also empfiehlt sich weise Beschränkung auf die ganz besonderen Schmankerl. [Süddeutsche Zeitung, 20.10.2004]
Kennt man die echte bayerische Küche, muten die servierten Schmankerl zwar etwas seltsam an. [Süddeutsche Zeitung, 03.01.2004]
Zitationshilfe
„Schmankerl“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schmankerl>.

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