Schmerzenskind, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungSchmer-zens-kind (computergeneriert)
WortzerlegungSchmerzKind
eWDG, 1976

Bedeutung

Sorgenkind
übertragen
Beispiel:
die Beleuchtung, lange Zeit ein Schmerzenskind der Kolonie, wurde gemeinsam instand gesetzt [WeiskopfLissy4,142]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Trotzdem kann er die Nachfragen nach dem Geschick seines Schmerzenskindes nicht lassen.
Die Zeit, 04.10.1996, Nr. 41
Jedoch ist er für die Architekten seit langem ein Schmerzenskind.
Kölnische Volkszeitung und Handelsblatt, 09.01.1928
Die Oper, die er von allen seinen Werken am meisten liebte, blieb Smetanas Schmerzenskind.
Fath, Rolf: Werke - D. In: Reclams Opernlexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1998], S. 901
Die Fessel, das Schmerzenskind, wird besonders gut behandelt, intensiv gefettet und massiert.
Weber, Annemarie (Hg.), Die Hygiene der Schulbank, Wiesbaden: Falken-Verl. 1955, S. 30
Etwa vierzehn Tage waren vergangen, als es Bruder Nathanael endlich gestattet wurde, seinen heimlichen Täufling, der ihm zum Schmerzenskinde geworden war, im Schwesternhause wiederzusehen.
Hauptmann, Gerhart: Der Narr in Christo Emanuel Quint, Berlin: Aufbau-Verl. 1962 [1910], S. 183
Zitationshilfe
„Schmerzenskind“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schmerzenskind>, abgerufen am 24.04.2019.

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