Schneefahne, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Schneefahne · Nominativ Plural: Schneefahnen
Aussprache 
Worttrennung Schnee-fah-ne
Wortzerlegung Schnee Fahne
eWDG

Bedeutung

infolge starken Windes von den Gipfeln der Berge, von Bäumen oder Dächern ausgehender Schwaden von Schneestaub
Beispiele:
von den Wipfeln der Tannen wehten Schneefahnen
bei Sturm haben die Gipfel der Alpen mächtige Schneefahnen

Verwendungsbeispiele für ›Schneefahne‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Schon Minuten vorher kündigen riesige Schneefahnen den geringen Gegenverkehr an. [Süddeutsche Zeitung, 01.12.1998]
Eisiger Nordwind zieht lange weiße Schneefahnen übers Eis und zaubert bizarre Muster. [Die Welt, 15.10.2005]
Das Frühstück hat sie träge gemacht, und oben wehen, wenig verlockend, lange Schneefahnen um die Gipfel. [Die Zeit, 05.04.1985, Nr. 15]
Ein eisiger Nordwind jagt graue Schneefahnen in das triste Gewirr des riesigen Landmaschinenparks. [Die Zeit, 25.02.1985, Nr. 08]
Hier weht der Wind Schneefahnen um die Gipfel der Westalpen, über einem glitzernd weißen Hochgebirgspanorama erhebt sich der Mont Blanc. [Die Zeit, 03.03.2008, Nr. 09]
Zitationshilfe
„Schneefahne“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schneefahne>.

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