Schneefahne, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Schneefahne · Nominativ Plural: Schneefahnen
Worttrennung Schnee-fah-ne
Wortzerlegung SchneeFahne
eWDG, 1976

Bedeutung

infolge starken Windes von den Gipfeln der Berge, von Bäumen oder Dächern ausgehender Schwaden von Schneestaub
Beispiele:
von den Wipfeln der Tannen wehten Schneefahnen
bei Sturm haben die Gipfel der Alpen mächtige Schneefahnen

Typische Verbindungen zu ›Schneefahne‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Schneefahne‹.

Verwendungsbeispiele für ›Schneefahne‹

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Schon Minuten vorher kündigen riesige Schneefahnen den geringen Gegenverkehr an.
Süddeutsche Zeitung, 01.12.1998
Eisiger Nordwind zieht lange weiße Schneefahnen übers Eis und zaubert bizarre Muster.
Die Welt, 15.10.2005
Das Frühstück hat sie träge gemacht, und oben wehen, wenig verlockend, lange Schneefahnen um die Gipfel.
Die Zeit, 05.04.1985, Nr. 15
Ein eisiger Nordwind jagt graue Schneefahnen in das triste Gewirr des riesigen Landmaschinenparks.
Die Zeit, 25.02.1985, Nr. 08
Wir tauchen genussvoll ein in den tiefen Neuschnee, hinter uns eine riesige Schneefahne herziehend – Utah-Powder made in Afrika.
Süddeutsche Zeitung, 07.11.2000
Zitationshilfe
„Schneefahne“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schneefahne>, abgerufen am 27.11.2020.

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