Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Schreckgespenst, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Aussprache 
Worttrennung Schreck-ge-spenst
eWDG

Bedeutung

etw., das Angst und Schrecken hervorruft
Beispiele:
das Schreckgespenst des Krieges
die Wasserstoffbombe ist ein Schreckgespenst der Menschheit

Thesaurus

Synonymgruppe
Dämon · Schreckgespenst · böser Geist
Oberbegriffe
Assoziationen
  • Buschemann · Butz · Butzemann · böser Mann · schwarzer Mann  ●  Bullemann  regional
  • Untoter · Zombie · wiederbeseelte Leiche (Mystik)
  • Kinderschreckfigur
Synonymgruppe
Schreckbild · Schreckgespenst  ●  Popanz  veraltet

Typische Verbindungen zu ›Schreckgespenst‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Schreckgespenst‹.

Verwendungsbeispiele für ›Schreckgespenst‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die naturwissenschaftliche Ausrichtung unserer Zeit hat es vermocht, abergläubische Schreckgespenster zumindest zurückzudrängen. [Lakaschus, Carmen u. Binder, Hans-Jörg: Der Unterschied von Mann und Frau, Frankfurt: Bärmeier und Nikel 1968, S. 49]
Das sei ein Schreckgespenst, das vom Regime am Leben gehalten würde. [Die Zeit, 27.12.2010 (online)]
Es wäre jedoch genauso verfehlt, hier Schreckgespenster an die Wand zu malen. [Die Zeit, 13.05.1988, Nr. 20]
Noch ist „Überfremdung“ ein Schreckgespenst, aber wir müssen gewiß achtsamer sein als bisher. [Die Zeit, 06.12.1974, Nr. 50]
Offensichtlich nahmen es die schwarzen Männer nicht übel, zu diesem Schreckgespenst für Kinder mißbraucht zu werden. [Die Zeit, 18.08.1961, Nr. 34]
Zitationshilfe
„Schreckgespenst“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schreckgespenst>.

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