Schreittanz

WorttrennungSchreit-tanz
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

alter, in meist langsamen, oft gravitätischen Schritten getanzter Tanz

Typische Verbindungen
computergeneriert

langsam

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Schreittanz‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In ihrem langsamen Schreittanz mit zwei Wedeln reinigen sie den Ort von bösen Geistern.
Der Tagesspiegel, 06.07.2000
Dort absolviert das Ensemble seine beeindruckend undynamischen Schreittänze unter den wabernden Farbräuschen der Lichtregie.
Süddeutsche Zeitung, 10.01.1996
Der Vereinfachung im Schreittanz entspricht im Springtanz eine Zunahme der Sprunghöhe.
Hickmann, Hans u. Feldmann, Fritz: Tanz. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1966], S. 7614
Auch das Bürgertum des Mittelalters tanzte in geschlossenen Räumen diese in strengen Formen gehaltenen Schreittänze.
Oheim, Gertrud: Einmaleins des guten Tons, Gütersloh: Bertelsmann 1957 [1955], S. 16
Und die Venezianer sind im großen Stadttheater mehr als nur Kulissenschieber für die Touristen, sie sind Protagonisten eines bürgerlichen Schreittanzes, einer Sarabande des Alltags.
Die Zeit, 03.12.2001, Nr. 49
Zitationshilfe
„Schreittanz“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schreittanz>, abgerufen am 21.09.2019.

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