Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Schriftzug, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Schriftzug(e)s · Nominativ Plural: Schriftzüge
Aussprache 
Worttrennung Schrift-zug
Wortzerlegung Schrift Zug
eWDG

Bedeutung

charakteristischer Zug der Handschrift
Beispiele:
klare, feste, (un)leserliche, große, kleine, schräge, steile, hastige Schriftzüge
der Brief trug fremde Schriftzüge
einen Schriftzug deuten

Typische Verbindungen zu ›Schriftzug‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Schriftzug‹.

Verwendungsbeispiele für ›Schriftzug‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dabei saugt sich der Schriftzug in das Negativ hinüber und löst dort das Silber auf. [Croy, Otto: Fotomontage, Düsseldorf: Knapp 1952 [1937], S. 378]
Wer dem, der das erste Buch verfaßte, sein Buch abschrieb, ahmte der durch das Nachziehen der Schriftzüge sein Schaffen nach? [Goldfriedrich, Johann: Geschichte des Deutschen Buchhandels vom Beginn der klassischen Litteraturperiode bis zum Beginn der Fremdherrschaft. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Geschichte des deutschen Buchwesens, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1909], S. 28875]
Mit kraftvollen Schriftzügen versichert er seiner Mutter, daß er bald wieder zu Hause sein werde. [Die Zeit, 22.04.1999, Nr. 17]
Die Schriftzüge, die von den Sweatern herunterleuchteten, waren so einprägsam, dass man sich kaum vorstellen konnte, wie die Welt einmal ohne sie ausgesehen hatte. [Die Zeit, 17.12.2012, Nr. 51]
Sie antworteten mit dem Schriftzug „Es gibt wahrscheinlich keinen Gott. [Die Zeit, 08.06.2009 (online)]
Zitationshilfe
„Schriftzug“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schriftzug>.

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