Schulfähigkeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Schulfähigkeit · Nominativ Plural: Schulfähigkeiten
Aussprache
WorttrennungSchul-fä-hig-keit
Wortzerlegungschulfähig-keit
eWDG, 1976

Bedeutung

entsprechend der Bedeutung von schulfähig
Beispiel:
der Schularzt stellte die Schulfähigkeit des Kindes fest

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mittlerweile spricht man von Schulfähigkeit, und die Tests sind ausgefeilter.
Süddeutsche Zeitung, 08.12.2003
Schließlich garantiert auch Schulfähigkeit im derzeitigen System nicht immer einen reibungslosen Schulstart.
Süddeutsche Zeitung, 09.11.2004
In Baden-Württemberg werden alle schulpflichtigen Kinder eingeschult, ohne dass die Schulfähigkeit vorher getestet wird.
Die Zeit, 16.09.2002, Nr. 37
So schlägt Hagen (1980) beispielsweise die Berücksichtigung von 15 Dimensionen, gruppiert nach »kognitiven Charakteristika«, »Schulfähigkeiten«, »Schulleistungen« und »Persönlichkeitsvariablen« vor.
Rost, Detlef H. u. Albrecht, Helfried T.: Hochbegabung. In: Asanger, Roland u. Wenninger, Gerd (Hgg.) Handwörterbuch Psychologie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1980], S. 9236
Grundlegend für die Beurteilung dieser Situation ist die seit etwa 1950 geführte Diskussion über das Problem der Schulreife bzw. der Schulfähigkeit und Schulbereitschaft.
Schaub, Horst u. Zenke, Karl G.: Einschulungsdiagnostik. In: dtv-Wörterbuch Pädagogik [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2002 [1995], S. 1017
Zitationshilfe
„Schulfähigkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schulfähigkeit>, abgerufen am 18.10.2019.

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