Schulterpolster, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
WorttrennungSchul-ter-pols-ter
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

(bes. in Mänteln, Jacken) zur Verbreiterung der Schultern eingenähtes Polster

Typische Verbindungen
computergeneriert

Helm Jacke Jackett Sakko breit dick

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Schulterpolster‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich werfe ausgediente Schulterpolster nicht weg, sondern nähe sie mit farbigem Garn zusammen.
Bild, 23.10.1997
Die eckigen Schulterpolster kommen nämlich wieder, wenn auch nicht so provokant wie in den achtziger Jahren.
Süddeutsche Zeitung, 25.09.1997
Tagesanzüge ohne Schulterpolster, in weitem Schnitt und kartoffelsackartiger Linie allerdings sahen eher nach Uniprofessoren aus, welche sich diese freilich nie leisten wollten und konnten.
Die Welt, 10.07.2004
Sie nähen die Spange an die Schulternaht oder an das Schulterpolster, den Druckknopf zum Halsausschnitt gerichtet.
Janusch, Antonie: Unser Schneiderbuch, Leipzig: Verlag für d. Frau 1979 [1965], S. 163
Sie erzählte von den Ärgerlichkeiten des Vertreterberufs, kam von den Schulterpolstern auf den Sommer, vom Auto auf die Verwandten, von Tanzstundenerinnerungen auf die Mäuseplage.
Nadolny, Sten: Selim oder Die Gabe der Rede, München: Piper 1997 [1990], S. 28
Zitationshilfe
„Schulterpolster“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schulterpolster>, abgerufen am 15.12.2019.

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