Schundlektüre, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungSchund-lek-tü-re (computergeneriert)
eWDG, 1976

Bedeutung

abwertend
siehe auch Schundliteratur
Beispiel:
Schundlektüre hatte den Jugendlichen zu dieser Straftat verleitet

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Noch vor dem Ersten Weltkriege galt in den Schulen Karl May als verbotene Schundlektüre, nicht anders als heute die Kriminalreißer der Groschenhefte.
Die Zeit, 01.12.1961, Nr. 49
Im Vergleich zur abwertenden Einschätzung der Comics als Trivial- oder Schundlektüre in Europa, sind sie in China eine vom ganzen Volk sehr geliebte literarische Gattung.
Die Zeit, 08.11.1985, Nr. 46
Zitationshilfe
„Schundlektüre“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schundlektüre>, abgerufen am 25.04.2019.

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