Schuppentier, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungSchup-pen-tier (computergeneriert)
WortzerlegungSchuppeTier
eWDG, 1976

Bedeutung

in Asien und Afrika lebendes, langgestrecktes Wirbeltier mit kleinem Kopf, zahnloser Schnauze mit sehr langer Zunge, mit kräftigen Krallen an den kurzen Füßen, dessen Körper auf der Oberseite mit dachziegelartig übereinanderliegenden Schuppen aus Horn bedeckt ist
Beispiel:
die Nahrung der Schuppentiere besteht vor allem aus Ameisen und Termiten

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Von der Decke baumeln zwischen rot-blauen Wimpeln Schuppentiere aus Plastik.
Süddeutsche Zeitung, 28.09.2004
Heute werden die Schuppentiere vorwiegend frisch an die Kunden verkauft.
Die Welt, 03.12.2003
Das Schuppentier hat keinen Biofrostschutz im Blut und lebt trotzdem in unterkühltem Wasser.
Die Zeit, 19.10.1973, Nr. 43
So ein Schuppentier kann sich gemütlich zusammenrollen und schlafen, während sein Bauch arbeiten muß, um die Nahrung zu zerkauen.
Grzimek, Bernhard: Kein Platz für wilde Tiere, Köln: Lingen [1973] [1954], S. 249
Besondere Prunkstücke sind die Urpferdchen, ein Beuteltier, ein Schuppentier, ein Ameisenbär und ein Schenkelknochen eines Laufvogels.
o. A. [kb.]: Grube Messel. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1988]
Zitationshilfe
„Schuppentier“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schuppentier>, abgerufen am 19.10.2019.

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