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Schusterjunge, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungSchus-ter-jun-ge
WortzerlegungSchusterJunge1
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
veraltet Schusterlehrling
2.
berlinisch, veraltend Brötchen aus Roggenmehl
3.
Druckersprache (im Bleisatz entgegen der Regel) auf der vorangehenden Seite bzw. in der vorangehenden Spalte stehende Anfangszeile eines neuen Abschnitts

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Eine Stipendienkommission befand, ein Schusterjunge müsse nicht auf die höhere Schule.
Die Zeit, 29.11.2010, Nr. 48
Noch auf dem Korridor hörte er sie wie einen Schusterjungen pfeifen.
Tucholsky, Kurt: Rheinsberg. In: Werke und Briefe, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1912], S. 435
Zuerst stürmten sie am Samstagabend die Kneipe "Schusterjunge" in Steglitz.
Bild, 16.10.2000
Vermeiden die Programme Hurenkinder und Schusterjungen (einzelne Zeilen am Anfang oder Ende einer Textspalte)?
C't, 2000, Nr. 23
Jacqueline K. (19) ist mit ihrem großen Dogge-Boxer-Mischling "Benson" und Freunden in der Kneipe Schusterjunge zu Gast.
Die Welt, 10.09.2005
Zitationshilfe
„Schusterjunge“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schusterjunge>, abgerufen am 18.09.2019.

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