Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Schwarzerde, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Schwarzerde · Nominativ Plural: Schwarzerden
Aussprache 
Worttrennung Schwarz-er-de
Wortzerlegung schwarz Erde
Wortbildung  mit ›Schwarzerde‹ als Letztglied: Steppenschwarzerde
eWDG

Bedeutung

dunkler, fruchtbarster Humusboden

Typische Verbindungen zu ›Schwarzerde‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Schwarzerde‹.

Verwendungsbeispiele für ›Schwarzerde‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Anders als natürliche Schwarzerden wie etwa in der Ukraine musste sie von Menschen gemacht sein. [Die Zeit, 05.12.2011, Nr. 49]
Ob es die fruchtbare Schwarzerde aus der Steppe um Odessa ist, die vom Wind als feiner Staub herübergeweht wird? [Die Zeit, 14.10.1988, Nr. 42]
Zwar ist die Ebene mit äußerst fruchtbarer Schwarzerde gesegnet, doch die Vegetationsperiode nahe der sibirischen Grenze ist kurz. [Die Zeit, 16.07.1998, Nr. 30]
Auf dem reichsten Boden Europas, fetter Schwarzerde, ist die Landwirtschaft zum Erliegen gekommen. [Der Tagesspiegel, 10.10.1998]
Schließlich wurde Moldawien nicht zufällig wegen seiner fruchtbaren Schwarzerde die »Gemüsekammer der Sowjetunion« genannt. [Süddeutsche Zeitung, 11.01.2000]
Zitationshilfe
„Schwarzerde“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schwarzerde>.

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