Schwefelsäure, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungSchwe-fel-säu-re
WortzerlegungSchwefelSäure
eWDG, 1976

Bedeutung

Chemie starke mineralische Säure, die konzentriert eine geruchlose, wasserhelle, ölige Flüssigkeit ist
Beispiel:
Schwefelsäure ist ein wichtiger Grundstoff der Düngemittel- und Farbenindustrie
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Schwefel · schwefeln · schwef(e)lig · Schwefelsäure
Schwefel m. Die Herkunft der Bezeichnung des chemischen Elements ahd. sweval (9. Jh.), swebal, swebul (8. Jh.), mhd. swebel, swevel, asächs. sweƀal, mnl. swēvel, aengl. swefl, swefel, got. swibls und (ablautend) mnd. mnl. swāvel, nl. zwavel ist nicht geklärt. Feist ³466 f. sieht darin ein Wanderwort mittelländischer Herkunft (aus Sizilien?). Andere versuchen, die germ. Formen mit lat. sulpur (in gräzisierender Schreibweise sulphur) ‘Schwefel’ und ie. *su̯elplo ‘Schwefel’ zu verbinden, indem sie germ. *swe(l)fla-, *swe(l)ƀla- als Dissimilationsformen mit volksetymologischer Beziehung zu der unter ↗schwelen (s. d.) verzeichneten Wurzel ie. *su̯el- ‘schwelen, brennen’ erklären (vgl. Pokorny 1, 1046). schwefeln Vb. ‘mit Schwefel behandeln’ (15. Jh.). schwef(e)lig Adj. ‘Schwefel enthaltend, schwefelartig’, ahd. swevalīg (um 1000), mhd. swebelic. Schwefelsäure f. (18. Jh.).

Thesaurus

Chemie
Synonymgruppe
Schwefelsäure  ●  ↗Vitriolöl  veraltet · Dihydrogensulfat  fachspr.
Oberbegriffe
Assoziationen
  • Schwefel · ↗Sulfur  ●  S  Elementsymbol
Zitationshilfe
„Schwefelsäure“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schwefelsäure>, abgerufen am 16.10.2019.

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