Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Schweigegeld, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Aussprache 
Worttrennung Schwei-ge-geld
Wortzerlegung schweigen Geld
eWDG

Bedeutung

Geldsumme, die jmdm. dafür gezahlt wird, dass er über (illegale) Handlungen oder bestimmte Fakten Stillschweigen bewahrt
Beispiel:
[er] deckte die dunklen Geschäfte seines Chefs und erhielt dafür Schweigegeld [ Tageszeitung1964]

Thesaurus

Synonymgruppe
Schweigegeld [Hinweis: weitere Informationen erhalten Sie durch Ausklappen des Eintrages]
Oberbegriffe

Typische Verbindungen zu ›Schweigegeld‹ (berechnet)

bezahlen gefordert zahlen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Schweigegeld‹.

Verwendungsbeispiele für ›Schweigegeld‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn einer einem anderen Geld dafür bezahlt, damit er etwas nicht weitersagt, nennt man das Schweigegeld. [Die Zeit, 18.11.2013, Nr. 46]
Sie soll Schweigegeld verlangt haben, nachdem sie einen der Täter erkannt hatte. [Die Welt, 18.02.2006]
Einige Opfer bekommen sogar ein "Schweigegeld" von mehreren hundert Mark. [Bild, 16.02.2001]
Er soll von Olaf K. mehrere tausend Euro Schweigegeld erhalten haben. [Der Tagesspiegel, 03.12.2004]
Und wer hilft ihnen dabei, ja nötigt sie geradezu zur Flucht und drängt ihnen noch Schweigegeld auf? [Süddeutsche Zeitung, 04.11.1994]
Zitationshilfe
„Schweigegeld“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schweigegeld>.

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