Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Schweinefleisch, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Schweinefleisch(e)s · wird nur im Singular verwendet
Aussprache  [ˈʃvaɪ̯nəˌflaɪ̯ʃ]
Worttrennung Schwei-ne-fleisch
Wortzerlegung Schwein Fleisch
Wahrig und ZDL

Bedeutungen

1.
Fleisch vom Hausschwein
Kollokationen:
mit Adjektivattribut: mageres, fettes, rohes, frisches Schweinefleisch
als Akkusativobjekt: Schweinefleisch kaufen, verkaufen, exportieren
in Präpositionalgruppe/-objekt: die Preise, der Markt für Schweinefleisch; die Einfuhr, der Import, der Verkauf von Schweinefleisch
Beispiele:
Seit genau 13 Jahren servierte McDonald’s kein Fleisch von Hühnern mehr, deren Futter gentechnisch verändert wurde – für Rindfleisch‑ und Schweinefleisch galt diese Gentechnikfreiheit allerdings noch nie. [Die Zeit, 28.04.2014, Nr. 17]
Laut der Kampagne Klima sucht Schutz hat Fleischproduktion, egal ob bio oder nicht, eine sehr ungünstige CO2‑Bilanz, wobei Schweinefleisch und Geflügel besser abschneiden als Rindfleisch. [Die Zeit, 16.12.2011, Nr. 50]
Einige der Schlachtbetriebe exportieren bis zu 50 Prozent ihres Schweinefleisches, vor allem in EU‑Länder. [Die Zeit, 11.01.2011 (online)]
Schweinefleisch hat einen schlechten Ruf, es soll ungesund und vollgepumpt mit Hormonen sein. [Welt am Sonntag, 04.02.2007, Nr. 5]
Schweinefleisch ist derzeit so günstig wie seit 20 Jahren nicht mehr. [Bild, 10.02.1999]
2.
für ein Fleischgericht auf verschiedenste Art zubereitetes und gewürztes Schweinefleisch (1)
Kollokationen:
als Akkusativobjekt: Schweinefleisch essen
in Präpositionalgruppe/-objekt: der Verzehr, Genuss von Schweinefleisch
Beispiele:
In den Schulkantinen wird muslimischen Kindern kein Schweinefleisch serviert. [Die Zeit, 21.04.2016, Nr. 18]
Kaum […] jemand weiß, dass sie [die chinesische Küche] aus acht regionalen Küchenstilen besteht, wovon die kantonesische Küche eine der bedeutendsten ist. Stattdessen werden die Vorstellungen vieler Europäer noch immer von Frühlingsrollen, Wan‑Tan‑Suppe, Schweinefleisch süß‑sauer und Chop Suey bestimmt. [Süddeutsche Zeitung, 23.01.2010]
Aus dem Bayerischen Wald stammt übrigens auch das »Pichelsteiner«, eine Art Eintopf mit Kalb‑, Rind‑ und Schweinefleisch, Kartoffeln und Gemüse, erstmals erwähnt im Dorf Bichlstein im Sonnenwald. [Die Welt, 13.10.2000]
Er stopft sich eine Gabel […] mit Schweinefleisch in den Mund. [Lebert, Benjamin: Crazy, Köln: Kiepenheuer & Witsch 1999 [1999], S. 157]
Die mecklenburgischen Landleute setzten uns jeden Tag[…] in Weckgläsern eingemachtes fettes Schweinefleisch und Kartoffeln vor. [Buchheim, Lothar-Günter: Das Boot, München: Piper 1973, S. 499]

letzte Änderung:

Typische Verbindungen zu ›Schweinefleisch‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Schweinefleisch‹.

Zitationshilfe
„Schweinefleisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schweinefleisch>.

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