Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Schweinepriester, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Schweinepriesters · Nominativ Plural: Schweinepriester
Worttrennung Schwei-ne-pries-ter
Wortzerlegung Schwein Priester
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

salopp, abwertend, häufig Schimpfwort männliche Person, die abgelehnt, verachtet wird

Thesaurus

Synonymgruppe
Pestzecke · Rüpel · Unsympath · Widerling · widerliche Type · übler Bursche · übler Patron  ●  widerwärtige Person  Hauptform · (das) Ekel  ugs. · Drecksack  derb · Dreckskerl  ugs. · Ekelpaket  ugs. · Fiesling  ugs. · Knilch  ugs. · Knülch  ugs. · Kotzbrocken  ugs. · Sackgesicht  derb · Schweinebacke  derb · Schweinepriester  derb · fiese Möpp  ugs., kölsch · fieser Typ  ugs. · schlimmer Finger  ugs., fig., veraltend
Oberbegriffe
  • unangenehme Person  ●  Unsympath  männl. · Unsympathin  weibl.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Schweinepriester‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wie wir inzwischen wissen, steckt hinter der Rolle des Schweinepriesters echtes politisches Sendungsbewusstsein. [Der Tagesspiegel, 27.03.2001]
Zwei Stunden lang bombardieren die beiden Schweinepriester ihre Zuhörer mit Kraftausdrücken und Verbalinjurien. [Die Welt, 06.09.2000]
Wo es vorher "Jesus" heißt, fleht der Schweinepriester nun zu seinem "Baby". [Süddeutsche Zeitung, 23.09.2000]
Caligula, römischer Kaiser, Schweinepriester, Tyrann und Hitler‑Vorläufer, greift nach der Allmacht. [Der Tagesspiegel, 06.01.2000]
Käthe Lachmann spricht mit Möbeln über Sex. Bissig philosophiert Lioba Albus über Schweinepriester, Haussau und andere Schweinereien. [Bild, 12.01.1998]
Zitationshilfe
„Schweinepriester“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schweinepriester>.

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