Schweinestall, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Schweinestall(e)s · Nominativ Plural: Schweineställe
Aussprache 
Worttrennung Schwei-ne-stall
Wortzerlegung Schwein Stall
eWDG

Bedeutung

Beispiel:
den Schweinestall ausmisten
salopp, abwertend, übertragen unordentlicher, schmutziger Raum
Beispiel:
in diesem Schweinestall kann man doch nicht arbeiten!

Thesaurus

Synonymgruppe
Schweinebuchte · Schweinestall
Oberbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
(verdreckte) Wohnung  ●  Dreck(s)bude  ugs. · Dreck(s)loch  ugs. · Dreck(s)stall  ugs. · Muchtbude  ugs., berlinerisch · Rattenloch  derb · Saustall  derb · Schweinestall  ugs., fig.
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Schweinestall‹ (berechnet)

ausmisten ehemalig stinkend umgebaut

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Schweinestall‹.

Verwendungsbeispiele für ›Schweinestall‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nach nur drei Monaten gebar sie ein Mädchen im Schweinestall. [Die Zeit, 03.09.1998, Nr. 37]
Wie es sich gehört, residiert das Museum in einem ehemaligen Schweinestall. [Die Zeit, 21.10.2004, Nr. 44]
Die drei jungen Männer schleppten ihr Opfer in den Schweinestall. [Süddeutsche Zeitung, 11.07.2003]
Gleich um die Ecke vom Schweinestall hat er sich eine kleine Küche eingerichtet. [Süddeutsche Zeitung, 03.08.2002]
Sie solle sich fortan in einem geheimgehaltenen Schweinestall sauwohl fühlen, versicherte das Blatt. [Süddeutsche Zeitung, 17.01.1998]
Zitationshilfe
„Schweinestall“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schweinestall>.

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