Schweinebraten, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Schweinebratens · Nominativ Plural: Schweinebraten
Nebenform österreichisch, schweizerisch, süddeutsch Schweinsbraten · Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Schweinsbratens · Nominativ Plural: Schweinsbraten
Worttrennung Schwei-ne-bra-ten · Schweins-bra-ten
Wortzerlegung SchweinBraten
Wahrig und DWDS, 2018

Bedeutungen

1.
größeres Fleischstück vom Schwein (1), z. B. Nacken, Rücken, Schulter oder Schinken, das für die Zubereitung eines Bratens geeignet ist
Beispiele:
Ein Schweinsbraten sollte sein[:] ein schönes Stück Fleisch, besser nicht zu mager, mit eingeschnittener Schwarte, gut gewürzt, das im Bratrohr gebraten wird, bis es innen schön weich ist und die Schwarte kracht. [Süddeutsche Zeitung, 25.06.2001]
Diese Bratentöpfe mit Deckel sind meistens rechteckig oder oval und ideal zum Anbraten und Schmoren großer Fleischstücke wie z. B. Rinder‑ oder Schweinebraten, bzw. Gänsebrust oder ‑keulen. [Bild, 23.12.2016]
Das Kilo Schweinebraten für 3,99 Euro, der Rollbraten zu 3,33 und Hähnchenschenkel, 1250 Gramm, gar für 3,49 – […] da Deutschland komplett aus den Ferien zurückgekehrt ist, beginnen die Discounter die nächste Runde des Preiskampfs. [Süddeutsche Zeitung, 14.09.2016]
So lange drückten die Verbraucher im Sommer 1974 die Metzger mit Kaufboykott, bis die Preise für Kotelett, Schweinebraten und Rumpsteak auf den Stand von 1970 fielen. [Der Spiegel, 09.12.1974, Nr. 50]
2.
traditionelles Fleischgericht aus einem geschmorten Schweinebraten (1), das meist mit Knödeln und Kraut serviert wird
Kollokationen:
mit Adjektivattribut: ein saftiger, fetter, deftiger Schweinebraten
als Akkusativobjekt: einen Schweinebraten zubereiten, bestellen, essen
in Koordination: Schweinebraten und Bier
hat Präpositionalgruppe/-objekt: Schweinebraten mit Knödeln
Beispiele:
Auf der Speisekarte stehen Sauerkraut, Serviettenknödel, Kümmelsoße – und ein richtig dickes Stück Schweinebraten. [Bild am Sonntag, 08.10.2006, Nr. 41]
Für den Schweinsbraten nimmt H[…] ein anderthalb Kilo schweres Stück vom Halsgrat, vom »Schopf«, weil es fett genug ist. [Die Zeit, 08.08.2013, Nr. 33]
Sie [die aufgetragene Soyasauce] lässt die Kruste beim Schweinsbraten oder bei der Ente schön braun und knusprig werden und sorgt für tolle Farbe und wunderbares Aroma bei sämtlichen Saucen. [Der Standard, 26.10.2009]
Das nationale Hauptgericht [Niederbayerns] aus Schweinebraten und Knödeln kostet, Salat inklusive, nicht einmal zehn Mark. [Die Zeit, 28.07.1989, Nr. 31]
Bei uns gab’s sonntags immer Schweinebraten mit Kartoffelklößen … […] [Konsalik, Heinz G.: Der Arzt von Stalingrad, Hamburg: Dt. Hausbücherei 1960 [1956], S. 103]

Thesaurus

Synonymgruppe
Schweinebraten  ●  Schweinsbraten  schweiz., österr., bair.
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Schweinebraten‹, ›Schweinsbraten‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Schweinsbraten‹.

Zitationshilfe
„Schweinebraten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schweinebraten>, abgerufen am 25.09.2020.

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