Schwermaschinenbau, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungSchwer-ma-schi-nen-bau
eWDG, 1976

Bedeutung

die Basis der Schwerindustrie bildender Zweig des Maschinenbaus, in dem Großmaschinen und Anlagen hergestellt werden

Typische Verbindungen
computergeneriert

Gelände Metallurgie Minister Ministerium

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Schwermaschinenbau‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In den letzten Jahren der DDR hat man sich auf den Schwermaschinenbau konzentriert, Beispiel SKET.
Süddeutsche Zeitung, 12.12.2003
Ziel des Zweiten Fünfjahrplans war die stärkere Förderung des Schwermaschinenbaus wie des allgemeinen Maschinenbaus zuungunsten der Grundstoffindustrie.
Zimmermann, Hartmut (Hg.): DDR-Handbuch - P. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1985], S. 8284
Am schnellsten werden sich der Schwermaschinenbau, der Apparatebau, die Radioelektronik, die elektrotechnische Industrie und der Werkzeugmaschinenbau entwickeln.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1958]
Vor allem dem Schwermaschinenbau war eine Verdoppelung des Umsatzes im allgemeinen Maschinenbau zuzuschreiben.
Die Zeit, 02.08.1956, Nr. 31
Während aber im Raum der Bundesrepublik die Grundstoffindustrie und der Schwermaschinenbau konzentriert waren, lagen in Mitteldeutschland vor allem die Standorte der Verarbeitungsindustrien.
o. A.: Von den Besatzungszonen zu deutschen Teilstaaten. In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1983]
Zitationshilfe
„Schwermaschinenbau“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schwermaschinenbau>, abgerufen am 19.11.2019.

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