Schwerpunktverlagerung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungSchwer-punkt-ver-la-ge-rung
WortzerlegungSchwerpunktVerlagerung
eWDG, 1976

Bedeutung

Beispiel:
Damit ist die Entwicklung durch eine Schwerpunktverlagerung von der Naturchemie zur Biochemie gekennzeichnet [Urania1967]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In der letzten Zeit jedoch habe eine Schwerpunktverlagerung stattfinden können.
konkret, 1984
Es ist aber einer der wichtigsten Gründe für die Schwerpunktverlagerung der Macht, die stets materialisiert, was ursprünglich "nur" gedacht wurde.
Die Welt, 03.09.2004
Diese Schwerpunktverlagerung machte sich auch im übrigen Reich bemerkbar und trug nicht wenig zum Aufblühen der Provinzen bei.
Pflaum, Hans-Georg: Das römische Kaiserreich. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 20810
In seiner Beratungsarbeit hat sich dabei im Laufe der Jahre eine Schwerpunktverlagerung abgezeichnet.
Süddeutsche Zeitung, 10.02.2000
Die seit 1935 feststellbare Schwerpunktverlagerung auf ein beschwichtigendes Medienangebot, auf die dämpfende Wirkung von Unterhaltung und Zerstreuung, läßt dies zumindest vermuten.
Ranke, Winfried: Propaganda. In: Enzyklopädie des Nationalsozialismus, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1997], S. 108
Zitationshilfe
„Schwerpunktverlagerung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schwerpunktverlagerung>, abgerufen am 10.12.2019.

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