Schwertgriff

GrammatikSubstantiv
WorttrennungSchwert-griff (computergeneriert)

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bayard hielt mit beiden Händen den kreuzförmigen Schwertgriff wie ein Kruzifix vor sich und betete.
Bergengruen, Werner: Der letzte Rittmeister, Berlin: Deutsche Buch-Gemeinschaft 1956 [1952], S. 309
Das Mondlicht warf einen Schatten auf seinen Kimono und ließ seinen Schwertgriff ragen wie einen Phallus.
Die Zeit, 30.04.1993, Nr. 18
Im Inneren der Kirche stand Peregrin Bertie, der steinerne Ritter, und überschaute die Gemeinde, den Schwertgriff in der Hand seit vielen hundert Jahren.
Nadolny, Sten: Die Entdeckung der Langsamkeit, München: Piper 1983, S. 8
Er raffte seinen Hut auf, hob den Schwertgriff zur Brust, ging durch die Menschen hindurch mit kurzen, steifen Schritten.
Kolbenheyer, Erwin Guido: Das dritte Reich des Paracelsus, München: J. F. Lehmanns 1964 [1925], S. 880
Während der »Schweizer S.« um 1500 noch einen übl. Schwertgriff besaß, entwickelte sich im 16. Jh. ein Gefäß mit Griffbügel und Parierbügeln.
o. A.: Lexikon der Kunst - S. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 38427
Zitationshilfe
„Schwertgriff“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schwertgriff>, abgerufen am 22.11.2019.

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