Schwindelanfall, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungSchwin-del-an-fall
WortzerlegungSchwindel2Anfall
eWDG, 1976

Bedeutung

plötzlich auftretendes Schwindelgefühl
Beispiele:
ein (plötzlicher, leichter) Schwindelanfall
jmd. hat häufig Schwindelanfälle

Typische Verbindungen
computergeneriert

Atemnot Brechreiz Erbrechen Kopfschmerz Krampf Schlaflosigkeit Schlafstörung Schweißausbruch Sehstörung Symptom erleiden heimsuchen klagen leiden plagen Übelkeit

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Schwindelanfall‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auch die Schwindelanfälle und die Stiche im Ohr kamen ihr merkwürdig vor.
Süddeutsche Zeitung, 09.06.2000
Als ihn zunehmend Schwindelanfälle beim Training plagten, quittierte er den Sport.
Die Welt, 04.01.2000
Das Gehen wurde ihm sehr schwer, alle paar Schritte überkamen ihn Schwindelanfälle, dann warf er sich rasch gegen irgendeinen Baum, um nicht zu fallen.
Fallada, Hans: Wer einmal aus dem Blechnapf frißt - Bd. 2, Berlin u. a.: Aufbau-Verl. 1990 [1934], S. 207
Wiederholte Schwindelanfälle waren der Anlaß gewesen, mich schon Wochen vorher aus der Schule zu nehmen.
Braun, Lily: Memoiren einer Sozialistin. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1909], S. 4735
Erbrechen und Schwindelanfälle wechselten sich ab, bis sie endlich von dem furchtbaren Todesringen durch Aussetzen der Herztätigkeit erlöst wurden.
Bücherl, Wolfgang: Das Haus der Gifte, Stuttgart: Franckh'sche Verlagshandlung 1963, S. 14
Zitationshilfe
„Schwindelanfall“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schwindelanfall>, abgerufen am 13.12.2019.

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