Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Schwuppe, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Worttrennung Schwup-pe
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

schwupp(s) · wupp(s) · Schwuppe · schwuppen · Schwupp(s) · wuppen · Wupp · Wuppdizität
schwupp(s), wupp(s) Interjektion zur lautmalenden Charakterisierung einer ruckartige Bewegung, eines dumpfen, klatschenden Schlages (literarisch belegt 18. Jh., doch umgangssprachlich gewiß älter), ablautend neben schwapp, schwipp (s. d.). Lautspielerisch erweitert schwuppdich, wuppdi, wuppdich, schwuppdiwupp, huppdiwupp, wuppdiwupp, substantiviert mit einem Wuppdich. Schwuppe f. ‘Gerte, Peitsche’ (16. Jh.). schwuppen Vb. ‘dumpf klatschen, stoßen’ (19. Jh.). Schwupp(s) m. ‘ruckartige Bewegung, Schwung, Hieb’, auf einen Schwupp ‘im Nu’. wuppen Vb. ‘mit einem Ruck anheben’. Wupp m. ‘Ruck, Schwung, Stoß, Augenblick’. Aus der Studentensprache die scherzhafte Bildung Wuppdizität f. ‘Schwung, Schnelligkeit, Energie’ (19. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
Homoerotiker · Homophiler · Homosexueller  ●  Uranier  selten · Uranist  selten · Hinterlader  derb, abwertend, veraltet · Homo  ugs. · Schwuchtel  derb · Schwuler  ugs. · Schwulette  ugs., abwertend · Schwuppe  derb · warmer Bruder  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen
Zitationshilfe
„Schwuppe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schwuppe>.

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